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Lehnsauftragung der Burg Hohenfels an Landgräfin Sophie
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Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe H >> 5 Ho >> 5.3 Hohenfels, von
1249 Juli 29
Ausfertigung, Pergament, 6 Siegel (Siegel 1 ab und verloren, Siegel 2-5 stark beschädigt).
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Konrad, Gumpert und Eckhard von Hohenfels, Volpert Hosekin und Siegfried Slimph tragen der Landgräfin Sophie von Hessen und ihren Kindern ihre Burg Hohenfels zu Lehen auf, verzichten auf jeden Rechtsanspruch an das Gericht Dautphe, versprechen der Landgräfin Hilfe gegen jedermann und geloben, niemand auf landgräflichem Gebiete zu belästigen. Falls sie hiergegen verstoßen und trotz Spruches der Ministerialen und Burgmannen des ganzen Landes sowie ihrer conpares im Unrecht verharren, verfallen sie in eine Strafe von 500 Mark Silbers, die von der Burg Hohenfels und anderem Eigengut innerhalb zweier Monate nach Begehung des Frevels eingezogen werden kann. Siegler: 1. Bertold, Graf von Ziegenhain, 2. und 3. zwei Grafen von Solms, 4. Volpert Hosekin, 5. Guntram Schenk von Schweinsberg, 6. Johann von Dernbach. Zeugen: Bertold, Graf von Ziegenhain, Siegfried, Graf von Wittgenstein, Guntram Schenk von Schweinsberg, Dietrich Wolf von Gudenberg, Milchling [und] Widerold von Nordeck; die Ritter Johann, Giselbert und Bernhard von Dernbach, Kraft von Schweinsberg, Friedrich von Kalsmunt, Andreas Brundel, Tammo von Gladenbach, Heinrich Lützelkolbe u. a.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.