Propst Friedrich Berwig, Äbtissin Petrissa (Petze) von Rosenthal (Rosintayl), Priorin Huse und der Konvent des Klosters St. Marien zu Allendorf (Aldindorff) verkaufen den Klosterjungfrauen Margarete (Grethen) Schramm (Schremmen), Margarete (Gretin) von Kranlucken (Cralucke) und deren Schwester Adelheid von Kranlucken auf deren Lebenszeit drei Viertel Korn Salzunger (Salcz-) Maß jährlich auf ihr Gut zwischen dem Bruch und den Wegen, genannt Heinrich (Heintzen) Kochs Haus zu Allendorf. Dieses haben jetzt Kunigunde (Kunne) Bygern zu Salzungen und ihre Erben inne, die davon jährlich an Michaelis die genannte Gülte, dazu neun Schillinge, je zur Hälfte an Michaelis und an Walpurgis, zwei Michaelshühner und ein Fastnachtshuhn zu liefern haben aus dem Haus, das Heinrich Koch gehörte, der der Läufer des Klosters war. Diese Gülten sind dem Kloster jetzt von der verstorbenen Clementia von Pferdsdorf (Phersdorff) zugefallen, die sie auch auf Lebenszeit gekauft hatte. Die Käuferinnen haben dafür 11 Gulden gezahlt. Stirbt eine von diesen, fallen die Gülten den übrigen zu; nach aller Tod tritt das Kloster wieder in die Rechte ein. Zeugen: Matthias Apt, Apel Brettinbach und Konrad (Contze) Passant, alle Priester. Es siegeln (1) Propst und (2) Konvent.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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