Vor Egbert Monych, Kleriker des Stifts Münster und kaiserlichem Notar, macht Arnoldus Boynick, gen. ten Have, Novize im Weseler Kartäuserkloster, vor seiner Profess sein Testament des Inhalts, dass die Weseler Kartause eine jährliche Rente von 20 französischen Schilden (Twintich alde Franckrycksche Schilde) aus dem Gut der Stadt Emmerich (Embrick), fällig vp Meydagh (1. Mai), [aus der jedoch an die Schwester des Erblassers Ide und ihre Erben einerseits sowie dem Bruder Henrick und der Schwester Griete andererseits zu gleichen Teilen 25 rheinische Gulden (Rijnssche Gulden) jährlich auf 10 Jahre bezahlt werden sollen] sowie 66 rheinische Gulden, die Goissen Steck dem Erblasser für einen Pferdekauf schuldig ist, erhält zugunsten einer neuen Zelle und Präbende. Zeugen: Derich Monyck, Priester des gestichts van Monster ind Gerit kepenseeck des gestichtes van Coilne. in der twelffter indictien vp den sesten dagh der maent nouembris toe vespertyt off daer vmbtrynt, des pawesdoems onss heligen vaders ind heren, heren Nicolai by der gotliker voirsichticheit des vyfften pawes in synen derden Jair.
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Vor Egbert Monych, Kleriker des Stifts Münster und kaiserlichem Notar, macht Arnoldus Boynick, gen. ten Have, Novize im Weseler Kartäuserkloster, vor seiner Profess sein Testament des Inhalts, dass die Weseler Kartause eine jährliche Rente von 20 französischen Schilden (Twintich alde Franckrycksche Schilde) aus dem Gut der Stadt Emmerich (Embrick), fällig vp Meydagh (1. Mai), [aus der jedoch an die Schwester des Erblassers Ide und ihre Erben einerseits sowie dem Bruder Henrick und der Schwester Griete andererseits zu gleichen Teilen 25 rheinische Gulden (Rijnssche Gulden) jährlich auf 10 Jahre bezahlt werden sollen] sowie 66 rheinische Gulden, die Goissen Steck dem Erblasser für einen Pferdekauf schuldig ist, erhält zugunsten einer neuen Zelle und Präbende. Zeugen: Derich Monyck, Priester des gestichts van Monster ind Gerit kepenseeck des gestichtes van Coilne. in der twelffter indictien vp den sesten dagh der maent nouembris toe vespertyt off daer vmbtrynt, des pawesdoems onss heligen vaders ind heren, heren Nicolai by der gotliker voirsichticheit des vyfften pawes in synen derden Jair.
AA 0562, 37
AA 0562 Xanten, Kartause, Urkunden
Xanten, Kartause, Urkunden >> 1. Urkunden
1449, November 6
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Original
Vermerke: D.: Instrumentum de XX antiquiis scutis annuatim cum aliis domui per fratrem Arnoldum de Curia datis et postes mutatis seu translatis ad hereditatem vlaem ut patet in computatione prioris de anno domini 1476
Überlieferungskommentar: eigenhändig vom Notar mit Unterschrift und Zeichen.
Vermerke: D.: Instrumentum de XX antiquiis scutis annuatim cum aliis domui per fratrem Arnoldum de Curia datis et postes mutatis seu translatis ad hereditatem vlaem ut patet in computatione prioris de anno domini 1476
Überlieferungskommentar: eigenhändig vom Notar mit Unterschrift und Zeichen.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.1. Kartause (Tektonik)
- Xanten, Kartause, Urkunden AA 0562 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)