Sigmund von Enzberg zu Mühlheim bekundet: Die zwischen ihm, seinen verstorbenen Brüdern und Vettern von Enzberg einerseits und Propst Veit und Konvent des Gotteshauses Beuron andererseits bestehenden Streitigkeiten sind auf Ansinnen des Bischofs Jakob von Konstanz durch dessen Räte, Kanzler und Obervogt zu Meersburg lt. den beiden Verträgen von 1615 März 15. gütlich beigelegt worden. Danach hatten der derzeitige Propst Johannes und die Konventualen dem Aussteller 3000 fl zu zahlen: 1.000 fl an Georg und 2.000 fl an Martini. Der Aussteller quittiert den Empfang der 3.000 fl
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Sigmund von Enzberg zu Mühlheim bekundet: Die zwischen ihm, seinen verstorbenen Brüdern und Vettern von Enzberg einerseits und Propst Veit und Konvent des Gotteshauses Beuron andererseits bestehenden Streitigkeiten sind auf Ansinnen des Bischofs Jakob von Konstanz durch dessen Räte, Kanzler und Obervogt zu Meersburg lt. den beiden Verträgen von 1615 März 15. gütlich beigelegt worden. Danach hatten der derzeitige Propst Johannes und die Konventualen dem Aussteller 3000 fl zu zahlen: 1.000 fl an Georg und 2.000 fl an Martini. Der Aussteller quittiert den Empfang der 3.000 fl
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 156 T 1 {40/2}
Repert. V, A Nr. 10; Kasten F, Fach 211; ersetzt durch rot: B 53
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 156 T 1 Kloster Beuron (Augustiner): Urkunden
Kloster Beuron (Augustiner): Urkunden >> 1. Urkunden
1615 November 23
Urkunden
Ausstellungsort: Mühlheim
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: (loses) Siegel mit Papierdecke
Vermerke: Dorsualvermerk: Halbmond; fol. 242||2 Blatt||liegt bei Urkunde 40
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Aussteller
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: (loses) Siegel mit Papierdecke
Vermerke: Dorsualvermerk: Halbmond; fol. 242||2 Blatt||liegt bei Urkunde 40
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Aussteller
Enzberg, Sigmund
Jakob; Bischof zu Konstanz
Johann; Propst, Beuron
Vitus; Propst, Beuron
Mühlheim an der Donau TUT
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.01.2050, 12:48 MEZ
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