Mannrecht: Georg Kurtz
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5070
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1655 März 24
Regest: Schultheiss und Richter zu Gniebel Tübinger Amts bekennen: Georg Kurtz, der sich mit Catharina, Witib des Martin Mayer, gewesenen Bürgers und Wagners in Reutlingen, verheiratet hat und sich dort bürgerlich einzulassen vorhat, ist der eheliche Sohn des Jacob Kurtz selig und seiner Ehefrau Catharina selig, die vor ungefähr 40 Jahren zu Walddorf Tübinger Amts miteinander zu Kirche und Strasse gegangen (= getraut worden) sind. Georg Kurtz ist vor 33 Jahren in Gniebel geboren und von Hans Mayer, Georg Nonnenmacher und Catharina, der Hausfrau des Georg Maisch aus der Taufe gehoben worden. Mit Leibeigenschaft ist er dem Spital zu Nürtingen zugetan gewesen. Laut schriftlichen Scheins des dortigen Spitalmeisters ist er derselben nunmehr ledig und los.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 27. April 1655.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 27. April 1655.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Johann Sebastian Mitschelin, Untervogt zu Tübingen
Siegel (Erhaltung): sein Papiersiegel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): sein Papiersiegel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ