Märkerdingsweistum, abgegeben auf Verlangen des Grafen Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein und des Grafen Philipp von Nassau-Saarbrücken (Vertreter Johann Weiss von Forbach), unter Leitung des Friedrich von Stockheim Erbforstmeisters der Höhe über die Höhenwaldungen und die Gerechtsame der Mitmärker. Gegen das Weistum protestieren, wie schon gegen das vom 3. Februar 1512, die Mitmärker, als deren Hauptvertreter Philipp von Grorod auftritt, während das Stift Bleidenstadt den Wendel von Vilbel Scholaster gesendet hat. Als Mitmärker erscheinen außer vielen benannten Ortschaften: Johann von Langeln, Heinrich von Lindau, Philipp Breder, Philipp von Molsberg, Itel von Vilbel, Johann von Gerartstein (Gerolstein). Die Einwohner von Idstein, Frauenstein, Rambach und Oberselbach jenseits des Baches (Schwarzbach) werden als Mitmärker auf der Höhe aufgenommen.
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Märkerdingsweistum, abgegeben auf Verlangen des Grafen Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein und des Grafen Philipp von Nassau-Saarbrücken (Vertreter Johann Weiss von Forbach), unter Leitung des Friedrich von Stockheim Erbforstmeisters der Höhe über die Höhenwaldungen und die Gerechtsame der Mitmärker. Gegen das Weistum protestieren, wie schon gegen das vom 3. Februar 1512, die Mitmärker, als deren Hauptvertreter Philipp von Grorod auftritt, während das Stift Bleidenstadt den Wendel von Vilbel Scholaster gesendet hat. Als Mitmärker erscheinen außer vielen benannten Ortschaften: Johann von Langeln, Heinrich von Lindau, Philipp Breder, Philipp von Molsberg, Itel von Vilbel, Johann von Gerartstein (Gerolstein). Die Einwohner von Idstein, Frauenstein, Rambach und Oberselbach jenseits des Baches (Schwarzbach) werden als Mitmärker auf der Höhe aufgenommen.
14, U 175 a
14 Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren)
Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren) >> 1 Urkunden >> 1.1 Urkunden >> 1.1.2 Urkunden des Ritterstifts Bleidenstadt >> 1.1.2.1 1496-1525
1524 August 22
Original, Pergament, Notariatsinstrument, Zeichen des Conrad Stoghusen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. zu Wehen im Schloß, 1524, Montag den 22. August
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ
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