Dekan und Kapitel der Archidiakonal-Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn belehnen Theodor Schrey, kurfürstlichen Gerichtsprokurator, als Bevollmächtigten des Johann Franz Wilhelm von Propper de Hun zu Behuf desselben und der Schwester desselben mit der von ihrer Stiftskirche rührenden Burg zu Graurheindorf, die Heinrich Propper, Hofkammerrat und Obrist-Kriegskommissar, im Jahr 1710 mit Billigung des Kapitels von den Eheleuten Coci gekauft hatte und die zuletzt dem Heinrich Joseph Maria von Propper, Kanoniker von St. Andreas in Köln, zu Lehen aufgetragen war und durch dessen Tod nunmehr von neuem zu verlehnen steht, welches Lehen Johann Franz Wilhelm als Bruder des Kanonikers den Prokurator Schrey hat muten lassen. Sie belehnen den Prokurator namens des Johann Franz Wilhelm und seiner Schwester mit dem Burghaus samt allen spezifizierten Zubehören und unter denselben Bedingungen, wie am 20. April 1648 der kurkölnische Landrentmeister Daniel Limbourg damit belehnt worden ist [Wortlaut wie Bonn, St. Cassius, Urkunden Nr. 665 von 1648 April 20 mit den Varianten wie in Bonn, St. Cassius, Urkunden Nr. 706 von 1710 Mai 8]. - Dekan und Kapitel kündigen ihr gewöhnliches Kapitelssiegel an. ... gegeben ... Bonn den 7. Septembris 1754.
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Dekan und Kapitel der Archidiakonal-Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn belehnen Theodor Schrey, kurfürstlichen Gerichtsprokurator, als Bevollmächtigten des Johann Franz Wilhelm von Propper de Hun zu Behuf desselben und der Schwester desselben mit der von ihrer Stiftskirche rührenden Burg zu Graurheindorf, die Heinrich Propper, Hofkammerrat und Obrist-Kriegskommissar, im Jahr 1710 mit Billigung des Kapitels von den Eheleuten Coci gekauft hatte und die zuletzt dem Heinrich Joseph Maria von Propper, Kanoniker von St. Andreas in Köln, zu Lehen aufgetragen war und durch dessen Tod nunmehr von neuem zu verlehnen steht, welches Lehen Johann Franz Wilhelm als Bruder des Kanonikers den Prokurator Schrey hat muten lassen. Sie belehnen den Prokurator namens des Johann Franz Wilhelm und seiner Schwester mit dem Burghaus samt allen spezifizierten Zubehören und unter denselben Bedingungen, wie am 20. April 1648 der kurkölnische Landrentmeister Daniel Limbourg damit belehnt worden ist [Wortlaut wie Bonn, St. Cassius, Urkunden Nr. 665 von 1648 April 20 mit den Varianten wie in Bonn, St. Cassius, Urkunden Nr. 706 von 1710 Mai 8]. - Dekan und Kapitel kündigen ihr gewöhnliches Kapitelssiegel an. ... gegeben ... Bonn den 7. Septembris 1754.
AA 0147 Bonn, St. Cassius, Urkunden (AA 0147)
Bonn, St. Cassius, Urkunden (AA 0147) >> 1. Urkunden >> Theodor Schrey, kurfürstlicher Fiskal- und kameralischer, auch Appellations- und Revisionsgerichts-Prokurator, reversiert über seine Belehnung mit Burghaus, Hof und Gütern zu Graurheindorf bei der Stadt Bonn zu Behuf des Johann Franz Wilhelm von Pröpper de Hun und seiner Schwester durch Dekan und Kapitel der Archidiakonal-Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn laut deren inserierter Urkunde [vom gleichen Tag; s. Vorgang]. - Er hat dem Kapitel den Lehneid geschworen, treu und hold zu sein und alle Punkte des Lehnbriefs einzuhalten. - Er kündigt seine eigenhändige Unterschrift und sein aufgedrücktes Petschaft an. ... im jahr und tag wie oben im lehenbrieff gemeldet ist.
1754 September 7
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungskommentar: Insert im Revers vom gleichen Tag
Überlieferungskommentar: Insert im Revers vom gleichen Tag
Urkunde
Ausstellort: Bonn
Theodor Schrey, kurfürstlicher Fiskal- und kameralischer, auch Appellations- und Revisionsgerichts-Prokurator, reversiert über seine Belehnung mit Burghaus, Hof und Gütern zu Graurheindorf bei der Stadt Bonn zu Behuf des Johann Franz Wilhelm von Pröpper de Hun und seiner Schwester durch Dekan und Kapitel der Archidiakonal-Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn laut deren inserierter Urkunde [vom gleichen Tag; s. Vorgang]. - Er hat dem Kapitel den Lehneid geschworen, treu und hold zu sein und alle Punkte des Lehnbriefs einzuhalten. - Er kündigt seine eigenhändige Unterschrift und sein aufgedrücktes Petschaft an. ... im jahr und tag wie oben im lehenbrieff gemeldet ist.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- 1.2. Geistliche Institute (Archival tectonics)
- 1.2.1. A - D (Archival tectonics)
- 1.2.1.15. Bonn (Archival tectonics)
- 1.2.1.15.1. St. Cassius (Archival tectonics)
- Bonn, St. Cassius, Urkunden AA 0147 (Archival holding)
- 1. Urkunden (Classification)
- Theodor Schrey, kurfürstlicher Fiskal- und kameralischer, auch Appellations- und Revisionsgerichts-Prokurator, reversiert über seine Belehnung mit Burghaus, Hof und Gütern zu Graurheindorf bei der Stadt Bonn zu Behuf des Johann Franz Wilhelm von Pröpper de Hun und seiner Schwester durch Dekan und Kapitel der Archidiakonal-Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn laut deren inserierter Urkunde [vom gleichen Tag; s. Vorgang]. - Er hat dem Kapitel den Lehneid geschworen, treu und hold zu sein und alle Punkte des Lehnbriefs einzuhalten. - Er kündigt seine eigenhändige Unterschrift und sein aufgedrücktes Petschaft an. ... im jahr und tag wie oben im lehenbrieff gemeldet ist. (Record)