Gespräch mit Walter Erich Schäfer über sein Hörspiel "Der Staatssekretär"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451143/004
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1949 >> November 1949
Mittwoch, 2. November 1949
(O-Ton) Walter Erich Schäfer, Schriftsteller: Anlaß des Gespräches sind die Höreranfragen nach der Erstsendung des Hörspiels. Erhielt den Anstoß dazu durch "Der SS-Staat" von Eugen Kogon, und zwar durch die Figur des Kriminaldirektors Nebe, der nach dem 20.07.1944 gehenkt wurde. Für ihn ist der Konflikt des Staatssekretärs der Konflikt jedes Menschen, der in einer Diktatur lebt. Kein Zusammenhang mit dem Fall des Staatssekretärs Ernst Freiherr von Weizsäcker.
Fritz Eberhard dankt Schäfer für sein Hörspiel, welches er als eine Anregung zur notwendigen Selbstauseinandersetzung der Deutschen mit ihrer jüngsten Vergangenheit versteht.
Fritz Eberhard dankt Schäfer für sein Hörspiel, welches er als eine Anregung zur notwendigen Selbstauseinandersetzung der Deutschen mit ihrer jüngsten Vergangenheit versteht.
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Audio-Visuelle Medien
Gespräch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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