König Albrecht I. vergilt Erzbischof Wigbold von Köln und den Kölner Kirchen St. Andreas und Maria ad Gradus deren Treue und befreit diese von neuen und alten Zollabgaben auf dem Rhein von Bacharach, Manubach, (Ober-)Diebach und Niederheimbach (Hegenbach) bis Andernach. Dies gilt für Einkünfte, die von deren kirchlichen Besitzungen an Wein und Frucht in Bacherach, (Ober-)Diebach, Manubach und Niederheimbach sowie dazugehörigen Tälern erzielt werden und durch Boten als solche beglaubigt werden. Den Zöllnern am Rhein wird die Beachtung und Einhaltung befohlen.
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König Albrecht I. vergilt Erzbischof Wigbold von Köln und den Kölner Kirchen St. Andreas und Maria ad Gradus deren Treue und befreit diese von neuen und alten Zollabgaben auf dem Rhein von Bacharach, Manubach, (Ober-)Diebach und Niederheimbach (Hegenbach) bis Andernach. Dies gilt für Einkünfte, die von deren kirchlichen Besitzungen an Wein und Frucht in Bacherach, (Ober-)Diebach, Manubach und Niederheimbach sowie dazugehörigen Tälern erzielt werden und durch Boten als solche beglaubigt werden. Den Zöllnern am Rhein wird die Beachtung und Einhaltung befohlen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {67 Nr. 1662, 167 Verweisung 2}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) >> Urkunden
1299 Oktober 18 (XV kln. novembris indictione XIII)
fol. 116av-116br
Urkunden
Latein
Ausstellungsort: Bingen (Pinguie/Pingine)
Siegler: König Albrecht I. (Majestätsiegel)
Überlieferungsart: Insert
Druck: Würdtwein: Nova Subsidia Diplomatica, Bd. 4, Nr. 27, S. 77-79.
Publiziertes Regest: J. F. Böhmer: Regesta Imperii [2]: Die Regesten des Kaiserreichs ... 1246-1313, Stuttgart 1844, Nr. 220, S. 215.
Siegler: König Albrecht I. (Majestätsiegel)
Überlieferungsart: Insert
Druck: Würdtwein: Nova Subsidia Diplomatica, Bd. 4, Nr. 27, S. 77-79.
Publiziertes Regest: J. F. Böhmer: Regesta Imperii [2]: Die Regesten des Kaiserreichs ... 1246-1313, Stuttgart 1844, Nr. 220, S. 215.
Inseriert in einer Vidimus-Urkunde des Offizials der Kölner Kurie vom 31. Dezember 1464, vgl. GLAK 67 Nr. 1667, fol. 116ar-116br (Nr. 167). Dieser zweite Brief Albrechts inklusive dem Vermerk der Abschrift durch den Notar Göbel in Gegenwart der genannnte Zeugen findet sich auch im Liber perpetuum Friedrichs I, vgl. GLAK 67/812, fol. 225v-226r (Nr. 239).
Andernach MYK
Bacharach MZ
Bingen am Rhein MZ
Manubach MZ
Niederheimbach MZ
Rhein (Europa, Fluss)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ
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