1605, April 11 Der Bremer Domherr Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel, Bischof von Osnabrück und Verden, Dompropst zu Halberstadt, bekundet, daß ihm das Bremer Domkapitel die zwischen der Dompropstei und der Kurie des Domherrn Arnold von Frese gelegene Kurie des verstorbenen Domherrn Rudolf von Dincklage für 400 Goldgulden zur lebenslangen Nutzung - solange er sein Bremer Domkanonikat beibehält - verkauft hat. (Ausf., Perg.; Sekretsiegel des Ausstellers anhängend)
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1605, April 11 Der Bremer Domherr Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel, Bischof von Osnabrück und Verden, Dompropst zu Halberstadt, bekundet, daß ihm das Bremer Domkapitel die zwischen der Dompropstei und der Kurie des Domherrn Arnold von Frese gelegene Kurie des verstorbenen Domherrn Rudolf von Dincklage für 400 Goldgulden zur lebenslangen Nutzung - solange er sein Bremer Domkanonikat beibehält - verkauft hat. (Ausf., Perg.; Sekretsiegel des Ausstellers anhängend)
NLA ST, Rep. 1, Nr. 2115
Möhlmann I Nr. 4022
NLA ST, Rep. 1 Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden
Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden >> 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge
- 1605
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Braunschweig-Wolfenbüttel, Philipp Sigismund v., Domherr Bremen
Dincklage, Rudolf v., Domherr Bremen
Frese, Arnold v., Domherr Bremen
Bremen, Domherr Arnold v. Frese
Bremen, Domherr Philipp Sigismund v. Braunschweig-Wolfenbüttel
Bremen, Domherr Rudolf v. Dincklage
Bremen, Domherrenhof
Bremen, Domkapitel
Halberstadt, Dompropst Philipp Sigismund v. Braunschweig-Wolfenbüttel
Osnabrück, Bischof Philipp Sigismund v. Braunschweig-Wolfenbüttel
Verden, Bischof Philipp Sigismund v. Braunschweig-Wolfenbüttel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell