Sammlung Redinghoven: Genealogiae (6 Hefte)
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AA 0640, N I 1a
Ms. A 217 u. 322
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 13. N. Materialsammlungen
[17. Jh.]
Enthaeltvermerke: Heft 1) Bl. 1-38) Comitum de Monte (1003-1241); Bl. 23-38) Com. Montensium ex ducibus Limburgicis, mit Anhang; Bl. 37-38) Genealog. com. Luxemburgensium; Bl. 39-44) (in quarto) Kurze Lebenssbeschreibungen der Herzöge Johann III. (gest. 1539) u. Wilhelm (gest. 1592) von Jülich-Kleve-Berg; bez. Caput I u. II; Bl. 47-60) Geneal. Ducum Montensium Lib. IV (1511-1699?) (nur bis 1592) (vgl. Staatsbibliothek München, Cgm. 2213, Bd. 45); Bl. 60-61) Duces Montenses et Comites Rauenburgici. - Heft 2) Bl. 1-15, 16-18) Genealogie der Herren von Heinsberg. - Heft 3) Genealogie der Herzöge v. Jülich u. Jülich-Berg (z. T. mit farbigen Zeichnungen der Wappen). 61 Blätter aus verschiedenen Handschriften zusammengeheftet; alte Seitenzahlen: 711-725, 733, 743-744, 753-756, 771, 763, 795-801, 825, 829-847, 649-705. - Heft 4) Genealogie der Grafen u. Markgrafen von Jülich. 22 Blätter versch. Herkunft. - Heft 5) Bl. 1-58 (187-255) Genealogie der Herzöge v. Kleve (Adolf I. - Johann Wilhelm gest. 1609), (277-301) Grafen von Kleve-Nevers, Genealogie; Bl. 59-64 (59-73) Grafen v. Kleve (Dietrich IV. - Dietrich VI.); Bl. 68-70) Linie Kleve-Ravenstein, Kinder des Adolf von der Mark und der Margarethe von Berg usw.- Heft 6) Zusammengeheftete Vorarbeiten z. T. zu Bd. V der Genealogiae Montensis (1609-1666) (vgl. Staatsbibliothek München, Cgm 2213 Bd. 45 Bl. 75 ff.); auch zu anderen fürstlichen Familien (Habsburg, Braunschweig, Nassau usw.); u. a. Bl. 35) Lusus chronographicus ad Cunas Serenissimi Juliae Infantis . . . 1658; Bl. 44) Gedenkmünze zum Tode des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm 1653; Bl. 165) Skizzen des Grabdenkmäler des Herzogs Johann II. v. Kleve (1521) und des Grafen Adolf von Kleve-Mark (gest. 1394) (Die Denkm. des Rheinl. Kreis Kleve 4, 1967, S. 66 ff. u. 71).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Die 78 Folianten der Sammlung des jülich-bergischen Archivars und Geheimen Rates Joh. Gottfried Redinghoven (1628-1704) [vgl. W. Harleß (ADB 27, 1888, 544ff.)] wurden 1766 vom Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz angekauft und der Kurfürstlichen Akademie Mannheim überwiesen; vgl. Peter Fuchs, Palatinatus illustratus, 1963, S. 348 u. Anm. 794. Mit deren Bibliothek kamen sie 1803 in die Staatsbibliothek München (dortige Signatur: Cgm 2213); (unzureichende) Übersicht: Vierteljahresschrift für Heraldik 1885, S. 131 ff. Die im Folgenden verzeichneten Materialien sind dem Archiv 1845 durch die Familie v. Fuchsius geschenkt worden. Andere Bände aus dem Besitz des jülich-bergischen Archivars v. Reiner (gest. 1780) sind vermutlich mit dem Jülich-Bergischen Archiv übernommen worden (Handschriften B XI 1-3; C III1 u. 6; M 11; M II 1; N I 4 Bd. m-g), ein weiterer Teil, der auf Haus Rhede, Kreis Borken, lag (Inventar Westfalen I 2, 1901, S. 139 ff.) ist 1937 aus dem Nachlaß des Münsterschen Staatsarchivdirektors Schmitz-Kallenberg angekauft worden (siehe Handschrift N I 6).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:39 MESZ