Amtsgericht Walkenried (Bestand)
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NLA WO, 40 Neu 23
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.2 Amtsgerichte (ab 1850)
1884-1940
Bestandsgeschichte: Die von der Verwaltung getrennten Amtsgerichte wurden durch das Gesetz vom 21.8.1849 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 35) geschaffen und nahmen ihre Tätigkeit 1850 (GUVS. Nr. 13) auf, so wurde das Amtsgericht Walkenried für den Bezirk des ehemaligen Amtes Walkenried als Gericht 1. Instanz am 1.7.1850 errichtet. Diese Regelung galt bis zum 31.3.1879. Eine Neuordnung brachte das Ausführungsgesetz vom 1.4.1879 (GUVS. Nr. 11) zum Deutschen Gerichtsverfassungsgesetz, das in § 11 die zuvor bestehenden Amts- und Stadtgerichte aufhob. Es setzte (§ 10) an die Stelle der Stadtgerichte Braunschweig und Wolfenbüttel je ein Amtsgericht und errichtete an den bisherigen Sitzen unter Beibehaltung der Bezirke 22 Amtsgerichte. Diese bestanden als braunschweigische Behörden bis 1946.
Dem Amtsgerichtsbezirk Walkenried wurden ab 1.6.1924 der Gemeindebezirk und die Forstgemarkung Braunlage zugeschlagen (GUVS. 87 und 94).
Der Bestand 40 Neu 23 wurde bisher durch ein Abgabeverzeichnis (Zugänge 54/1961, 34/1962, 43/1964, 45/1966, 54/1968, 38/1970, 57/1994, 80/1995) sowie ein durch Dr. Ulrich Schwarz im Jahr 1994 erstelltes Findbuch erfasst, das in der Hauptsache auf Zettelverzeichnissen für die Zugänge 22/1949, 27/1957 und 28/1957 gründete, an deren Herstelllung Dr. Ernst Pitz (1959) beteiligt war. Im Jahr 2003 erfolgte eine Neuverzeichnung durch die Archivangestellte Frau Somdalen (ABM), die den Bestand auch in die EDV eingab. Die Schlussredaktion besorgte der Unterzeichnende.
Akten die aus der Zeit vor Bildung des Amtsgerichts stammen, bzw. über das Jahr 1946 hinausgehen, wurden beim Bestand belassen.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamtes Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 02.09.2003
Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)
Der Zg. 12/2008
Bestandsgeschichte: ist eine Abgabe vom Amtsgericht Herzberg. Die Verzeichnung erledigte AOI`in Christina
Bestandsgeschichte: Hillmann-Apmann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Dem Amtsgerichtsbezirk Walkenried wurden ab 1.6.1924 der Gemeindebezirk und die Forstgemarkung Braunlage zugeschlagen (GUVS. 87 und 94).
Der Bestand 40 Neu 23 wurde bisher durch ein Abgabeverzeichnis (Zugänge 54/1961, 34/1962, 43/1964, 45/1966, 54/1968, 38/1970, 57/1994, 80/1995) sowie ein durch Dr. Ulrich Schwarz im Jahr 1994 erstelltes Findbuch erfasst, das in der Hauptsache auf Zettelverzeichnissen für die Zugänge 22/1949, 27/1957 und 28/1957 gründete, an deren Herstelllung Dr. Ernst Pitz (1959) beteiligt war. Im Jahr 2003 erfolgte eine Neuverzeichnung durch die Archivangestellte Frau Somdalen (ABM), die den Bestand auch in die EDV eingab. Die Schlussredaktion besorgte der Unterzeichnende.
Akten die aus der Zeit vor Bildung des Amtsgerichts stammen, bzw. über das Jahr 1946 hinausgehen, wurden beim Bestand belassen.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamtes Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 02.09.2003
Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)
Der Zg. 12/2008
Bestandsgeschichte: ist eine Abgabe vom Amtsgericht Herzberg. Die Verzeichnung erledigte AOI`in Christina
Bestandsgeschichte: Hillmann-Apmann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ