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Abgrenzung und Ausübung von landesherrlichen und geistlichen Rechten zu Altlünen
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 4. Beziehungen zu auswärtigen Territorien >> 4.14. Fürstbistum Münster (1): Rechte, Grenzen, Untertanen >> 4.14.3. Landesherrliche Rechte und Angelegenheiten einzelner Untertanen im Bereich >> 4.14.3.3. Grafschaft Mark
(1324-1580) 1516-1764
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Verpachtung von Ländereien genannter Lünener Bürger zu Altlünen, ca. 1450, 1543-1569 (in Abschrift im Registraturbuch "Copien dern Bewisstückenn van Altenluynen", mit Urkundenextrakten von 1324-1580) - Schatzung genannter Bürger zu Altlünen, von Eingesessenen zu Nordlünen, Alstedde, Wethmar, Ostwich, Langern, Varnhövel, Lenklar, Bredinckhoff und Ehringhausen sowie von Eingesessenen der Kirchspiele Ahlen, Drensteinfurt, Vorhelm, Werne und Beckum, ca. 1442-1451 (in Abschrift im Registraturbuch "Die Hoicheyt und Gerechticheyt [...] der Voere und Pale tuschen den Landen Cleve-Mark und Monster, in Sunderheyt myt Altenluynen", mit Urkundenextrakten von 1440-1516) - Landesherrliche Rechte des Herzogs von Kleve zu Altlünen, 1572 (nach Urkundenextrakten des Registraturbuchs "Altlünen" von 1351-1570) - Skizze der Feldmark um Altlünen, 1572 (W 051/Karten A, Nr. 52252) - Namenslisten zu vernehmender Zeugen aus Altlünen, 1575 - Landesherrliche Rechte des Herzogs von Kleve zu Altlünen, 1575 (nach Urkundenextrakten und Zeugenaussagen des "Altenlüner Probationszettels" von 1324-1568)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.