Verkauf einer Getreiderente
Vollständigen Titel anzeigen
C-Stift-Jun, Urk. 9
C-Stift-Jun Stiftung Jungeblodt
Stiftung Jungeblodt >> 1. Urkunden >> 1501-1600
12. Mai 1597
Enthält: Vor Johan Kremer, Richter und Gograf zu Rheine und Bevergern, erscheint Dietherich Recke, Anwalt und - wie er mit einer vom Nyenhausener Richter Everwin Krul besiegelten Urkunde vom 13. September 1596 belegt - Bevollmächtigter des Eilhardten Kleith und seiner Frau Mechtelden, Bürger zum Nyenhauß, Grafschaft Bentheim. In ihrem Namen verkauft er dem Jacob Muntz, gräflich Bentheimischer Sekretär und Landschreiber, und seiner Frau Elseben für eine ungenannte Summe Geldes ein Zehntmalter guten, klaren, trockenen Winterroggen Lingischen Maßes, das jährlich auf Martini oder acht Tage danach aus dem unbelasteten und nicht lehnspflichtigen Erbe Lolvingk im Amt und Gericht Bevergern im Kirchspiel Hopsten geleistet werden soll. Anstelle von Wehrbürgen setzt er die beweglichen und unbeweglichen Güter seiner Bevollmächtiger zum Unterpfand. Siegel des Richters. Zeugen: Bernhard Boncker und Herman Weißman. Unterschrift: Arnold Valbier, Notar.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ