Kläger: Paul von Eitzen (der Ältere), "der heiligen Schrift doctor", Meino von Eitzen (der Jüngere), Adrian und Franz Paulsen, Bürger zu Hamburg, als Erben des Ratsherrn Meino von Eitzen (der Ältere) (Beklagter).- Beklagter: Gerd (Gotthart) Stral(en), namens seiner Frau Ilsabe, geb. R(a)uwanger, und für den im Ausland lebenden Daniel Ruwanger als Kinder des Simon Ruwanger in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung über die Besitzverhältnisse an einem Erbe auf dem (neuen) Brook, das früher dem Simon Ruwanger gehört hatte, seit über 20 Jahren aber durch Vormundschaftsverwaltung, bzw. Kauf in der Verfügungsgewalt des Meino von Eitzen und seiner Erben war, die den Hof angeblich verfallen ließen; Einrede des Klägers wegen Verjährung
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Kläger: Paul von Eitzen (der Ältere), "der heiligen Schrift doctor", Meino von Eitzen (der Jüngere), Adrian und Franz Paulsen, Bürger zu Hamburg, als Erben des Ratsherrn Meino von Eitzen (der Ältere) (Beklagter).- Beklagter: Gerd (Gotthart) Stral(en), namens seiner Frau Ilsabe, geb. R(a)uwanger, und für den im Ausland lebenden Daniel Ruwanger als Kinder des Simon Ruwanger in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung über die Besitzverhältnisse an einem Erbe auf dem (neuen) Brook, das früher dem Simon Ruwanger gehört hatte, seit über 20 Jahren aber durch Vormundschaftsverwaltung, bzw. Kauf in der Verfügungsgewalt des Meino von Eitzen und seiner Erben war, die den Hof angeblich verfallen ließen; Einrede des Klägers wegen Verjährung
211-2_E 18
E 955
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> E
1549-1564,1581-1585
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Augspurger (1581), Dr. Christoph Behem (1582). Beklagter: Lt. Johann Heuser.- Instanzen: 1. (Niedergericht 1579). 2. Obergericht 1580-1581. 3. Reichskammergericht 1581-1585.- Darin: Erklärung von 1558 des Simon Ruwanger über eine Schmähschrift; Auszüge aus den Geschäftsbüchern des Simon Ruwanger und des Eler Paulsen, aus den Kämmerei-Büchern und aus dem Stadt(erbe)buch 1549-1564.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11097 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ