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Sog. Alte Aktenabteilungen (Pertinenzbestände): Militärangelegenheiten: Kriegsgeschichte (Bestand)
Enthält: In chronologischer Ordnung enthält dieser Bestand Akten zu folgenden Gegenständen: Kriegsbegebenheiten im Reich und in benachbarten Gebieten ab 1499; Union der evangelischen Reichsstände, Erbstreit um Jülich-Kleve, Kriegswerbungen, Truppendurchzüge und Musterung des Ausschusses in Hessen 1601-1617; Dreißigjähriger Krieg: Kriegszeitungen, Durchzüge, Einquartierungen, Kontributionen, Werbung und Abdankung hessischer Truppen, Verstärkung der Garnisonen, Musterungen, Landesdefension mit Kurmainz und Frankfurt, Kriegskostenaufstellungen, Kriegsschadensverzeichnisse von Oberhessen, Ober- und Niedergrafschaft Katzenelnbogen, Herrschaft Eppstein, Bau der Festung Gustavsburg, Eroberung und Besetzung von Darmstadt 1618-1650;Schweizer Krieg, Türkenkriege, Französisch-Niederländischer Krieg, Reunionskrieg, Pfälzer Krieg, Spanischer Erbfolgekrieg 1650-1715; Polnischer Erbfolgekrieg, Österreichischer Erbfolgekrieg, Erster und Zweiter Schlesischer Krieg, Siebenjähriger Krieg: Durchzüge und Einquartierungen, Kriegsleistungen an die französische Armee, Fouragelieferungen an die englisch- hannoverschen Truppen, Kriegsschäden, Einrichtung der Landkriegskostenkasse, Festung Gießen mit Inventaren des Zeughauses 1730-1763; Revolutionskriege: Mainzer Aufstand, Klubisten in Mainz, Aufgebot der Zentmannschaft zum Schutz des Landes, militärische Inbesitznahme der Entschädigungslande 1789-1806; Rheinbundzeit: Errichtung von Landkriegs-Kommission und -Kommissariat, französische Einquartierungen, Kriegskosten und -lasten 1805-1819; Befreiungskriege, auch Besitzergreifung von Rheinhessen, Einrichtung der Garnisonen Friedberg und Offenbach 1813-1821
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde wie die anderen sog. 'alten Aktenabteilungen' (E-Bestände) im 19. Jahrhundert aufgebaut. Aus dem Gesamtbestand 'Kriegs- und Militärangelegenheiten' (ehem. Abteilung VIII) sind folgende Teilbestände dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen: Kriegsministerium und Generaladjutantur, Kriegsministerialurkunden sowie Kriegszeitungsarchiv Der Bestand reichte bis 1868/1872. Die Akten der Generaladjutantur sind im alten handschriftlichen Repertorium kursorisch verzeichnet. Zu den Kriegsministerialurkunden ist nichts Näheres bekannt. Einzelheiten zum 'Kriegszeitungsarchiv' sind aus den Publikationen von Ernst Götz und Fritz Herrmann bekannt..Die Verzeichnung beruht z.T. auf dem 1725 angelegten alten Repertorium des landgräflich-hessischen Archivars Johann August Buchner. Ab 1985 wurde durch Robert Schmitt auf der Basis der alten Akten eine Neubearbeitung des Inventars durchgeführt, die auch Grundlage der Online-Datenbank bzw. des DV-Ausdrucks wurde. Der ursprünglich unter der Bezeichnung 'E 8 C' geführte Restbestand des Generalquartiermeisterstabs im Kriegsministerium wurde ausgegliedert und zu einem neuen Bestand G 61 formiert. Eine völlige Neubearbeitung des Gesamtbestands ist geplant.
Findmittel: (3) Anciennitätsliste der Offiziere, Ärzte und Beamten der großherzoglich-hessischen Division, angelegt 1872 (handschriftlich)
Findmittel: (5) Register der hessen-darmstädtischen Militärbeamten und Feldprediger 1677 - 1846 von Ernst Beck (handschriftlich)
Findmittel: (6) Zettelrepertorium der Offiziere, Feldprediger, Profose, Hauboisten etc. hessischer Truppen, 19. Jh. (handschriftlich)
Findmittel: (2) DV-Findbuch mit Vorbemerkung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/e08a_vorwort.pdf), auf der Basis der Verzeichnung von Robert Schmitt erstellt (mit Index) von Hans-Dieter Ebert, 2001
Findmittel: (4) Stammliste des Offizierskorps, erstellt 1836 von Meyer, 2. Bdd. (für 1600 - 1858 und 1790 - 1864 (handschriftlich)
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
Findmittel: (1) Online-Datenbank (Arcinsys)
Benutzung: Nr. 1/1-6/2 Mikrofiches, sonst Originale
47,5 m (378 Kartons)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand G 61 (Kriegsministerium)
Literatur: Ernst Götz, Die historische Berechtigung und Bedeutung des hessischen Kriegszeitungsarchivs, in: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen NF 6,1, 1916, S. 29-37; Fritz Herrmann, Das Großherzogliche Hessische Kriegszeitungsarchiv, in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine Bd. 65, 1917, S. 4-7
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.