Katharina geborene Widenmann, die Witwe des Ulmer Bürgers Martin Baier, verkauft mit Wissen und Billigung ihrer Brüder und verordneten Pfleger David und Jakob Widenmann, beide Bürger zu Ulm, den Pflegern Johann Schad und Sigmund Schleicher sowie dem Hofmeister Georg Löhlin ("Lehlin") des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] ungefähr 14 Jauchert Äcker und 6 Tagwerk Wiesen beieinander in Ulm vor dem Herdbruckertor [abgegangen, Donaustraße, Bereich östlich von Herdbruckerstraße 30, Lagerbuch Nr. 3/1] bei dem Hopfengarten, die Widumhof genannt werden, und 3,25 Jauchert Äcker ebendort oberhalb der Grabenwiese [heute Gemarkung Neu-Ulm]. Äcker und Wiesen sind unbelastetes Eigengut. Man entrichtet davon lediglich den Zehnt und die Steuer an den Rat der Stadt Ulm. Dafür hat sie von den Käufern 4400 Gulden Ulmer Währung, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzern gerechnet, erhalten.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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