Kaufverträge über Grundstücke in Flingern, erworben von Joseph Euler
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4-6-13 Flingern I, 4-6-13-3.0000
4-6-13 Flingern I Flingern I
Flingern I
1764, 1774, 1790, 1833-1845
Enthält: 4-6-13-3.0001: Pfandkontrakt (11.11.1764); 4-6-13-3.0002: Abschrift des Pfandkontraktes (11.11.1764); 4-6-13-3.0003: Notariatsurkunde (23.11.1774); 4-6-13-3.0004: Kaufkontrakt über das vormalige Stockholmer Gut zu Flingern zwischen Theodor Schmitz und Eheleuten Johann Gehlen und Katherine Schmitz sowi der Witwe Ropertz (2.7.1790); 4-6-13-3.0005: Für Frau Witwe Rheinbach Bezeichnung in der Kataster Karte und in der Mutterrolle für zehntpflichtiges Grundstück (16.5.1833); 4-6-13-3.0006: Für Frau Appel. Räthin Rheinbach Bezeichnung in der Kataster Karte in der Mutterrolle (16.5.1833); 4-6-13-3.0007: Bescheinigung über Löschungsgelder für abgelöste Naturalzehntpflicht für Wilhelm Rheinbach (1.10.1834); 4-6-13-3.0008: Rentenumwandlungsvertrag zwischen der königlichen Regierung zu Düsseldorf und Frau Witwe Elise Rheinbach. Frau Rheinbach zahlt die Naturalzehntpflicht fortan als Rente (12.6.1837); 4-6-13-3.0009: Anmahnung der Rentenzahlung von Frau Rheinbach, eingefordert vom Renten-Amt Düsseldorf (5.12.1838); 4-6-13-3.0010 - 3.0011: Notariatsurkunde über Ankäufe von Grundstücken der Familie Rheinbach durch einen Mittelsmann für Notar Josef Euler. Anhängend Vollmachten und Zahlungsmodus, nebst Duplum (21.3.1840); 4-6-13-3.0012: Notariaturkunde über Ankauf von Grundstücken der Erben Krüll durch Adam Lamertz; anhängend Protokoll über den Verkauf, sowie Zahlungsvereinbarungen (25.6.1840); 4-6-13-3.0013: Auszug aus der Mutterrolle der Grundgüter des Landrates Franz Josef Jesse, wohnhaft in Saarlouis (30.4.1840); 4-6-13-3.0014: Notariatsurkunde, Joseph Euler kauft über einen Mittelsmann Immobilien von Jesse an (8.7.1840); 4-6-13-3.0015: Notariatsurkunde, Joseph Euler kauft durch einen Mittelsmann eine Wiese von Emil Bredt an (30.7.1840); 4-6-13-3.0016: Notariatsurkunde über Zahlung des Kaufpreises sowie Schuldgeldes durch Euler und Löschung aller Ansprüche des Emil Bredt (20.1.1841); 4-6-13-3.0017: Notariatsurkunde über den Verkauf von Grundstücken von Adam Lamertz an Joseph Euler; angeheftet Hypothekeneintragung zu Lasten Eulers (13.2.1841); 4-6-13-3.0018: Notizartige Auflistung von Kosten für Grundstücksankäufe (undat.); 4-6-13-3.0019: Verzeichnis der in den letzten zehn Jahren bei dem Hypothekenamt zu Düsseldorf geschehenen und noch bestehenden Eintragungen gegen Adam Lamertz (12.3.1841); 4-6-13-3.0020: Mitteilungsschreiben des Steuer- und Hypothekenamtes über Löschung der Eintragungen zu Lasten Eulers, zu Gunsten Lamertz (28.2.1845); 4-6-13-3.0021: Mitteilungsschreiben des Steuer- und Hypothekenamtes über Löschung der Eintragungen zu Gunsten der Erben Rheinbach und zu Lasten Joseph Eulers (31.3.1845).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ