Ehevertrag zwischen dem verwitweten Karpfenwirt [abgegangene Wirtschaft Zum Goldenen Karpfen, Bereich südlich hinter Hafengasse 24 (ehemals Karpfengasse 3)] Adam Dürr und der ledigen Anna Maria Täschler aus Blaubeuren [Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna Rosina geborene Lendheimer die Tochter Ursula. Der Vertrag wird im Beisein des Bauern Georg Dürr und des Schleifers Jakob Grätz als Pfleger der Tochter des Bräutigams sowie des Buchbinders Johann Georg Breitinger von Blaubeuren als Beistand der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Karpfenwirt [abgegangene Wirtschaft Zum Goldenen Karpfen, Bereich südlich hinter Hafengasse 24 (ehemals Karpfengasse 3)] Adam Dürr und der ledigen Anna Maria Täschler aus Blaubeuren [Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna Rosina geborene Lendheimer die Tochter Ursula. Der Vertrag wird im Beisein des Bauern Georg Dürr und des Schleifers Jakob Grätz als Pfleger der Tochter des Bräutigams sowie des Buchbinders Johann Georg Breitinger von Blaubeuren als Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 120
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1801 August 31.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Adam Dürr und Anna Maria Täschler von Blaubeuren
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften des Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], des Hieronimus Eitel von Baldinger, des Michael Glöcklen und des Johann Paul Kindervater
Kanzleivermerke: No. 20 (19. Jh.); N. 107 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 21. Mai 1801
2. Liste der Kleidungsstücke, die die Braut von ihrem Bräutigam erhalten hat, vom 1. August 1801
3. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 25. Januar 1802
Datum: So geschehen Ulm, den 31. augusti 1801.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Adam Dürr und Anna Maria Täschler von Blaubeuren
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften des Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], des Hieronimus Eitel von Baldinger, des Michael Glöcklen und des Johann Paul Kindervater
Kanzleivermerke: No. 20 (19. Jh.); N. 107 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 21. Mai 1801
2. Liste der Kleidungsstücke, die die Braut von ihrem Bräutigam erhalten hat, vom 1. August 1801
3. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 25. Januar 1802
Datum: So geschehen Ulm, den 31. augusti 1801.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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