Graf Friedrich zu Leiningen und seine Ehefrau Margarethe von Hachberg verkaufen ihren Klein- und Großzehnten in den Gerichten zu Weilerbach und Ramstein mit allen Rechten und Zugehörden, die sie von ihren Eltern geerbt haben und die dem Ecke von Lautern (+) verpfändet waren, an den Komtur Johannes von Liech und die Brüder des Deutschen Ordens zu Einsiedel für 800 rheinische Gulden in Gold. Die Verkäufer bestätigen die Bezahlung und versprechen Werschaft. Im Falle des vor St. Georg [= 23.4.] zu äußernden Wiederkaufs dürfen die Zehnten nur der Herrschaft selbst zukommen und nicht an andere veräußert werden. Margarethe verzichtet unter Verwendung des Siegels ihres Mannes auf mögliche Behelfsmittel, wie ihr Wittumsrecht, gegen diesen Kauf. Siegelbittzeugen: Ritter Konrad Kolb von Wartenberg und Edelknecht Jakob Lieckelin von Dirmstein.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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