Aufruhr von Wismut-Arbeitern in Saalfeld am 16. Aug. 1951 und die daraufhin folgende MfS-Aktion "Saalfeld" mit Verhaftungen und Vorbeugemaßnahmen
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BArch MfS BV Gera AS/21/74
Gra AS 21/74
BArch MfS BV Gera AS BV Gera, Archivbestand 2 (Allgemeine Sachablage)
BV Gera, Archivbestand 2 (Allgemeine Sachablage) >> Allgemeine Sachablage der Abteilung XII (Auskunft, Speicher, Archiv), MfS-Bezirksverwaltung Gera >> Allgemeine Sachablage, MfS-BV Gera >> MfS-Aktionen und historische Ereignisse (17. Juni 1953, Grenze 1961)
1951
Enthält u.a.:
Berichte der Volkspolizei (VP) und des MfS über den Verlauf des Aufruhrs (Erstürmung des Polizeireviers Volkspolizeikreisamt Saalfeld zur Befreiung von wegen Ruhestörung festgenommenen Wismut-Arbeitern). – Fernschreibverkehr der MfS-Dienststelle in Saalfeld mit der MfS Verwaltung Thüringen, der MfS-Abteilung "Wismut". – Lagebericht der VP nach dem Aufruhr mit Hinweisen auf vom MfS durchgeführte Verhaftungen von Wismut-Arbeitern in Greiz. – Abschlussbericht zur Aktion "Saalfeld" des MfS (Verhaftungen und Vorbeugemaßnahmen) vom 14. Sept. 1951 mit Listen über inhaftierte Beschuldigte, konspirative Zimmer und Informatoren. – Aufstellung über belastete Personen mit Auszügen aus dem Belastungsmaterial. – Abschriften von Privatbriefen, die über den Aufruhr berichten. – Meldungen über Vorkommnisse im Zusammenhang mit Wismut-Arbeitern aus dem Raum Altenburg, Ronneburg, Rudolstadt und Greiz.
Enthält auch:
Plan zur faktischen Enteignung (Konzessionsentzug) des Besitzers des Hotels "Zapfe" in Saalfeld und Umwandlung des Hotels in ein Kulturhaus für Wismutarbeiter.
Berichte der Volkspolizei (VP) und des MfS über den Verlauf des Aufruhrs (Erstürmung des Polizeireviers Volkspolizeikreisamt Saalfeld zur Befreiung von wegen Ruhestörung festgenommenen Wismut-Arbeitern). – Fernschreibverkehr der MfS-Dienststelle in Saalfeld mit der MfS Verwaltung Thüringen, der MfS-Abteilung "Wismut". – Lagebericht der VP nach dem Aufruhr mit Hinweisen auf vom MfS durchgeführte Verhaftungen von Wismut-Arbeitern in Greiz. – Abschlussbericht zur Aktion "Saalfeld" des MfS (Verhaftungen und Vorbeugemaßnahmen) vom 14. Sept. 1951 mit Listen über inhaftierte Beschuldigte, konspirative Zimmer und Informatoren. – Aufstellung über belastete Personen mit Auszügen aus dem Belastungsmaterial. – Abschriften von Privatbriefen, die über den Aufruhr berichten. – Meldungen über Vorkommnisse im Zusammenhang mit Wismut-Arbeitern aus dem Raum Altenburg, Ronneburg, Rudolstadt und Greiz.
Enthält auch:
Plan zur faktischen Enteignung (Konzessionsentzug) des Besitzers des Hotels "Zapfe" in Saalfeld und Umwandlung des Hotels in ein Kulturhaus für Wismutarbeiter.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:36 MESZ
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- Allgemeine Sachablage der Abteilung XII (Auskunft, Speicher, Archiv), MfS-Bezirksverwaltung Gera (Gliederung)
- Allgemeine Sachablage, MfS-BV Gera (Gliederung)
- MfS-Aktionen und historische Ereignisse (17. Juni 1953, Grenze 1961) (Gliederung)