Bürgermeister und Rat der Stadt Lindau (Lindow) legen die Streitigkeiten, die sie mit Johann von Königsegg (Kungsegk) zu Achberg, Ritter, Vogt zu Feldkirch (Veldkirch), wegen der Niedergerichte zu Pechtensweiler (Ober Berchtenswiler) gehabt haben, gütlich bei: Die Gerichte werden durch nachgenannte Marken geschieden; was innerhalb der Marken gegen Lindau zu liegt, soll zu der Stadt Lindau gehören, was außerhalb der Marken gegen Achberg zu liegt, soll dem Johann von Königsegg gehören. Die Marken beginnen am Buchenbrunnen, auf den das Neuravensburger (Newenrauenspurger) Gericht stößt: Mark bei dem Dörflein Pechtensweiler (Berchtenswiler) bei der Eiche, die bei der Gasse im Etter bei Ulrich Swangers Haus steht - den Dorfetter hin in den Haintzenbrunnen - den Etter aufwärts in die Buche, die am Etter auf der Höhe steht, wo Pali Schemiler (?) einen Stein gesetzt hat und auch ein Markstein gesetzt ist - Stainmurer Eiche - Stein auf dem Schlangenberg außen an dem Forst oben an des Pfaffen Acker zu Esseratsweiler (Essußwiler), wo auch ein Mark gesetzt ist - Kiechtenbrunnen - Hag, der zwischen denen von Oberreitnau (Raitnow) - und Doberatsweiler (Toboltswiler) geht - Tobelwiese, die jetzt der Maygerhoefer ist - Eiche in dieser Wiese, die ein Mark ist, wo auch ein Stein steht - über den Bach in den Hag, der von Lattenweiler (Lantenwiler) geht - Fridhag, der zwischen Reitnau, Lattenweiler und Doberatsweiler scheidet, bis in die Holderstapfen, wo auch ein Mark gesetzt ist - Stein, der in dem Moß und in denselben Wiesen liegt, gegen Dentenweiler (Tentenwiler) zu.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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