Prozess gegen Veit Harlan vor dem Landgericht Hamburg, Teil 3
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 25 Bü 135
Ordner 102 Prozeß 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 25 Sammlung Friedrich Knilli zur Mediengeschichte des Antisemitismus
Sammlung Friedrich Knilli zur Mediengeschichte des Antisemitismus >> Schriftliche Unterlagen >> 2. Materialsammlungen >> 2.3. NS-Propagandafilm "Jud Süß" (1940)
(1949-1951, 1966)
Enthält:
- Dokumente zum Prozess gegen Veit Harlan vor dem Landgericht Hamburg 1948-1949 (S. 1200-1860 der Ermittlungsakten gegen Veit Harlan wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, aus dem Staatsarchiv Hamburg): Urteil vom 23. April 1949, Eingaben an Oberstaatsanwaltschaft und Landgericht Hamburg u. a. durch Maria Byk, Heinz Leopold, Norbert Wollheim und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, außerdem antisemitische Schreiben (Kopie);
- Revisionsantrag der Oberstaatsanwaltschaft Hamburg vom 10. August 1949, Aufhebung des Urteils und Rückverweisung des Verfahrens durch den Obersten Gerichtshof für die Britische Zone in Köln vom 12. Dezember 1949 (Kopie);
- Vorladung von Zeugen im Rahmen der Neuverhandlung 1950 (Kopie);
- Rechtsgutachten von Herbert Kraus zur Niederschlagung des Strafverfahrens vom 15.02.1950 und darauf bezügliche Stellungnahmen (Kopie);
- Zeugenaussagen mit Bezug auf Peter Paul Brauer, Veit Harlan, Ludwig Metzger und Wolfgang Eberhard Möller, u. a. von Oskar von Arnim, Boleslaw Barlog, Hans-Joachim Beyer, Hans-Otto Borgmann, Alfred Braun, Erich Ebermayer, Erich Engel, Willy Forst, Wolfgang von Gordon, Gustaf Gründgens, Paul Henckels, Malte Jäger, Walther Kiaulehn, Charlotte Köhn-Behrens, Ernst Liepelt, Irene Meyer-Hanno, Gerhard Menzel, Karl Mummenthey, Wolfgang Schleif, Kristina Söderbaum und Adolf Teichs (Kopie);
- Urteil vom 29. April 1950 (Kopie);
- Reisekostenrechnungen (Kopie)
- Dokumente zum Prozess gegen Veit Harlan vor dem Landgericht Hamburg 1948-1949 (S. 1200-1860 der Ermittlungsakten gegen Veit Harlan wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, aus dem Staatsarchiv Hamburg): Urteil vom 23. April 1949, Eingaben an Oberstaatsanwaltschaft und Landgericht Hamburg u. a. durch Maria Byk, Heinz Leopold, Norbert Wollheim und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, außerdem antisemitische Schreiben (Kopie);
- Revisionsantrag der Oberstaatsanwaltschaft Hamburg vom 10. August 1949, Aufhebung des Urteils und Rückverweisung des Verfahrens durch den Obersten Gerichtshof für die Britische Zone in Köln vom 12. Dezember 1949 (Kopie);
- Vorladung von Zeugen im Rahmen der Neuverhandlung 1950 (Kopie);
- Rechtsgutachten von Herbert Kraus zur Niederschlagung des Strafverfahrens vom 15.02.1950 und darauf bezügliche Stellungnahmen (Kopie);
- Zeugenaussagen mit Bezug auf Peter Paul Brauer, Veit Harlan, Ludwig Metzger und Wolfgang Eberhard Möller, u. a. von Oskar von Arnim, Boleslaw Barlog, Hans-Joachim Beyer, Hans-Otto Borgmann, Alfred Braun, Erich Ebermayer, Erich Engel, Willy Forst, Wolfgang von Gordon, Gustaf Gründgens, Paul Henckels, Malte Jäger, Walther Kiaulehn, Charlotte Köhn-Behrens, Ernst Liepelt, Irene Meyer-Hanno, Gerhard Menzel, Karl Mummenthey, Wolfgang Schleif, Kristina Söderbaum und Adolf Teichs (Kopie);
- Urteil vom 29. April 1950 (Kopie);
- Reisekostenrechnungen (Kopie)
6 cm
Akten
Deutsch
Arnim, Oskar von
Beyer, Hans-Joachim
Mummenthey, Karl
Hamburg HH; Landgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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