Erzbischof Konrad [I.] von Salzburg bestätigt, dass Wolfer de Tegerwak (1), seine Gemahlin Hemma und ihre Söhne Wolfer und Henric ihr Gut [predium] Scu{o}zingen (2) beim Fluss Rota (3) und ihr Gut Mosefogel (4) der Salzburger Kirche übertragen hatten, um es für die Gründung eines Zisterzienserklosters und für die Weihe des Abtes Gero zu verwenden. Da der Ort sich jedoch für ein Kloster als ungeeignet erwiesen hat, gibt der Erzbischof diese Güter an den Tradenten zurück und überträgt als Wohnsitz der Mönche und Standort des Klosters seine momentan nicht besetzte alte Kirche Reitenhaselah (5) mit den Zehnten, der familia und der notwendigen Ausstattung einer Pfarrkirche, außerdem eine Hube [mansus] in Tierolfingen (6) mit Weiden im Wald Amphinarevorst (7), eine vom Kloster St. Peter [in Salzburg] eingetauschte Hofstatt [area] in Schützing und eine Weide mit Namen Portene. Gleichzeitig bestätigt er allen ursprünglich von Wolfer übertragenen Besitz. Zeugen der ersten Schenkung: Henricus episcopus Ratisponensis (8), Otto Frisingensis (9), Romanus Gurcensis (10), Gwido diaconus cardinalis, Baldericus abbas s. Emmerami [in Regensburg] Gotefridus abbas Admuntensis (11); Hugo prepositus Berthes(gadensis) (12), Herebort Owensis (13), Gotscalcus Bowenburgensis (14); comes Liutoldus de Blein (15), Henricus de Hegele (16), Albero de Weruen (17), Luitoldus de Hauerlant (18), Megingoz pincerna, Durinc de Dietramingen (19). Zeugen der zweiten Schenkung bzw. des Tauschs: Otto episcopus Frisingensis (9), Romanus episcopus Gurcensis (10), Heinricus prepositus Gurcensis (11), Heremannus prepositus de Frisinga (9), Engilrammus archidiaconus, Luttoldus capellanus, Engilbertus marchio de Istria (20), Engilbertus comes de Halle, Harmannus de Nuzdorf (21) und sein Sohn, Volkmarus de Liechtenstein (22), Henricus de Hegelen (16), Engenscalcus de Friesach (23), Gottfridus de Wietingin (24), Ro{u}dolfus de Tunesberc (25), Megingoz pincerna. Empfänger: Kloster Raitenhaslach