Vergabe der Freitischstellen im evangelischen Stift bzw. der Staatsstipendien (nach 1829)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 200 Bü 450
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 200 Ministerium des Kirchen- und Schulwesens / Kultministerium
Ministerium des Kirchen- und Schulwesens / Kultministerium >> 7. Universität Tübingen >> 7.5 Forschungs- und Ausbildungsstipendien
1808 - 1853, 1873 - 1875
Enthält: Vermehrung der Stellen am Freitisch ("Hospitum-Tisch") 1816; Bewilligungen für das Jahr 1816; Weitervergabe der sechs für evangelische Theologiestudenten aus Ungarn und Siebenbürgen bestimmten Stellen nach deren Abberufung durch die österreichische Regierung im Okt. 1819; disziplinarische Bestimmungen; Umwandlung des Freitischgenusses in ein Staatsstipendium (13. Nov. 1829); quartalsmäßige Berechnung der Gelderfordernisse zur Zahlung der Staatsstipendien; Belohnung für die Verwalter von Universitätsstiftungen (1873-1875)
1 Bü
Archivale
Österreich [A]; Regierung
Siebenbürgen [RO]; evangelische Theologiestudenten
Tübingen TÜ; Universität
Ungarn; Evangelische Theologiestudenten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 (Tektonik)
- Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium (Tektonik)
- Ministerium des Kirchen- und Schulwesens / Kultministerium (Bestand)
- 7. Universität Tübingen (Gliederung)
- 7.5 Forschungs- und Ausbildungsstipendien (Gliederung)