Friedberg, Burg: Ritter Eberhard Wais (Weyse) [v. Fauerbach] und Edelknecht Wenzel v. Kleen, Baumeister der Burg Friedberg, und die Burgmannen daselbst, nämlich Johann v. Kleen, Gernand v. Schwalbach, Gilbrecht (-bra-) Löw (Lewe) [v. Steinfurth], Erwin Löw, Ritter Eberhard Löw sowie die Edelknechte Hermann Wais, Ruprecht v. Karben und Heinrich v. Nauheim bekunden, daß am Montag nach dem achten Tag [Januar 15] vor ihnen vor der Burgkapelle Friedberg Heinrich von Beil (Byle) und seine Schwester Kuse, Geschwister des + Konrad Altenburger, und Gerlach und Ottilie, Kinder der Schwester des gen. Altenburger, erschienen und gegen die Zahlung von 24 Mark Pfennig durch Hildegard (Hille), die Witwe Konrads, auf ihre Ansprüche an dessen Erbe verzichteten. Dies hatten Hildegard und Konrad einst vereinbart.
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Friedberg, Burg: Ritter Eberhard Wais (Weyse) [v. Fauerbach] und Edelknecht Wenzel v. Kleen, Baumeister der Burg Friedberg, und die Burgmannen daselbst, nämlich Johann v. Kleen, Gernand v. Schwalbach, Gilbrecht (-bra-) Löw (Lewe) [v. Steinfurth], Erwin Löw, Ritter Eberhard Löw sowie die Edelknechte Hermann Wais, Ruprecht v. Karben und Heinrich v. Nauheim bekunden, daß am Montag nach dem achten Tag [Januar 15] vor ihnen vor der Burgkapelle Friedberg Heinrich von Beil (Byle) und seine Schwester Kuse, Geschwister des + Konrad Altenburger, und Gerlach und Ottilie, Kinder der Schwester des gen. Altenburger, erschienen und gegen die Zahlung von 24 Mark Pfennig durch Hildegard (Hille), die Witwe Konrads, auf ihre Ansprüche an dessen Erbe verzichteten. Dies hatten Hildegard und Konrad einst vereinbart.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1358 Januar 15
Ausf., Perg., Sg. ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1358, feria proxima post Octavam Epiphanie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ebirhart Weyse, Ritter, und Wentzil von Clen, Edelknechte, Baumeister der Burg Friedberg und benannte Burgmannen bezeugen eine Erbabfindung des Heinrich von Byle und seiner Schwester Cuse, den Geschwistern des verstorbenen Conrad Aldinburgirs und benannter Schwesterkinder durch dessen Witwe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (kleines Siegel) auf Bitten von Heinrich, Kuse, Gerlach und Ottilie
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Schilp, Burg Friedberg, Nr. 312, S. 121-122.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ebirhart Weyse, Ritter, und Wentzil von Clen, Edelknechte, Baumeister der Burg Friedberg und benannte Burgmannen bezeugen eine Erbabfindung des Heinrich von Byle und seiner Schwester Cuse, den Geschwistern des verstorbenen Conrad Aldinburgirs und benannter Schwesterkinder durch dessen Witwe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (kleines Siegel) auf Bitten von Heinrich, Kuse, Gerlach und Ottilie
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Schilp, Burg Friedberg, Nr. 312, S. 121-122.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ