Einsatz, Unterbringung, Betreuung und Verpflegung ausländischer Arbeitskräfte
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20793 Rud. Sack, Landmaschinenbau, Leipzig, Nr. 190 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20793 Rud. Sack, Landmaschinenbau, Leipzig
20793 Rud. Sack, Landmaschinenbau, Leipzig >> 03 Personalangelegenheiten >> 03.4 Ausländische Arbeitskräfte und Kriegsgefangene
1942 - 1944
Enthält u. a.: Plakat "Nationalsozialistische Dekorationsartikel".- Versorgung der "Ostarbeiter" mit Bekleidung und Schuhwerk.- Beschreibungen der Wohnverhältnisse in den Lagern.- Namentliche und zahlenmäßige Erfassung der ausländischen Arbeitskräfte.- Fremdsprachige Lagerordnungen.- Bekanntmachung über ausländische Prostituierte für Ausländer in den Bordellen Moritzstraße 25 und 27, 1941.- Bericht über einen Erfahrungsaustausch Leipziger Firmen und Behörden über den Einsatz von Ostarbeitern am 11. Aug. 1942.- Prospekt der Fremdsprachen-Verlag GmbH, Berlin, über Publikationen für ausländische Arbeitskräfte, 1943.- Unterbringung eines polnischen Arbeiters der Firma Eduard Tänzer, Apparate- und Rohrleitungsbau, Kupferschmiederei, Leipzig, im Lager Mangold, Diezmannstraße, 1943.- Zugang von serbischen Arbeitskräften von Fritz Schulze & Co., Leipzig/Böhlitz-Ehrenberg, 1943.- Meldung von Namen, Decknamen und Anschriften von Lagern an Postamt und Polizeiamt, 1943.- Schulung eines Ostarbeiters im Ostministerium, Schulungsheim, Berlin, 1943.- Entlausung von ausländischen Arbeitskräften anderer Firmen (ohne Namen): Schelter & Giesecke, Gebrüder Brehmer, C. F. Kummig Nachf. R. Weißflog KG, Arthur Krause, F. Hermann Wilhelm, Hermann Schieb, Erich Ebert, Louis Huth, Robert Riederich, Felix Lasse, Gebr. Wommer, Stöhr & Co., alle Leipzig, 1943 - 1944.- Unterbringung von Franzosen und Ostarbeitern der Firmen M. R. A. Schneider, Leipziger Werkzeug- und Gerätefabrik GmbH, Gebr. Wommer, Leipziger Westend-Baugesellschaft, Aufzugswerk Beha Berger & Hauptmann und Meier & Weichelt, alle Leipzig, bei Rud. Sack, 1944.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:18 MEZ
Hierarchie
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