DSHI 560 Landgerichte Dorpat, Ösel und Pernau (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 560 Gerichtssachen (Kopienbestand)
Bestandsbeschreibung: Landgerichte (Dorpat, Ösel und Pernau)
Die drei Landgerichte wurden als erste Instanz 1632 eingerichtet. Appellationsinstanz war das Livländische Hofgericht.
Nach 1920 gelangten die Bestände ins Estnische Zentralarchiv nach Dorpat, wo sie sich auch heute noch befinden (Estnisches Historisches Archiv). 1940 wurde ein kleiner Teil verfilmt.
Protokolle des Dorpater Landgerichts 1632, 1663-1666; Protokolle des Öselschen Landgerichts 1694-1710; Protokolle des Pernauer Landgerichts 1632-1676.
15 AE, 1632-1710
Ungedruckte Findhilfsmittel. Handschriftl. Verzeichnisse: Akten des Dorpater Landgerichts 1632-1889 (ein Bd. nach 1920, DSHI Rep. Dorpat 25); Akten des Öselschen Landgerichts 1694-1890 (ein Bd., nach 1920, DSHI Rep. Dorpat 24); Akten des Pernauer Landgerichts 1632-1894 (ein Bd., nach 1920, DSHI Rep. Dorpat 26); Central’nyj gosudarstvennyj istroičeskij archiv Ėstonskoj SSR, S. 72-74; Eesti Ajalooarhiivi fondide loend, S. 40; O. Vares: The Archives of the Viljandi and Pärnu County Courts, in: Eesti Riigi keskarhiivi toimetised (Acta Archivi centralis Estoniae), Nr. 5, Tartu 1937, S. 181-188.
Literatur: von Bunge: Geschichte des Gerichtswesens; O. Vares: The Archives of the Viljandi and Pärnu County Courts (wie vor).
Die drei Landgerichte wurden als erste Instanz 1632 eingerichtet. Appellationsinstanz war das Livländische Hofgericht.
Nach 1920 gelangten die Bestände ins Estnische Zentralarchiv nach Dorpat, wo sie sich auch heute noch befinden (Estnisches Historisches Archiv). 1940 wurde ein kleiner Teil verfilmt.
Protokolle des Dorpater Landgerichts 1632, 1663-1666; Protokolle des Öselschen Landgerichts 1694-1710; Protokolle des Pernauer Landgerichts 1632-1676.
15 AE, 1632-1710
Ungedruckte Findhilfsmittel. Handschriftl. Verzeichnisse: Akten des Dorpater Landgerichts 1632-1889 (ein Bd. nach 1920, DSHI Rep. Dorpat 25); Akten des Öselschen Landgerichts 1694-1890 (ein Bd., nach 1920, DSHI Rep. Dorpat 24); Akten des Pernauer Landgerichts 1632-1894 (ein Bd., nach 1920, DSHI Rep. Dorpat 26); Central’nyj gosudarstvennyj istroičeskij archiv Ėstonskoj SSR, S. 72-74; Eesti Ajalooarhiivi fondide loend, S. 40; O. Vares: The Archives of the Viljandi and Pärnu County Courts, in: Eesti Riigi keskarhiivi toimetised (Acta Archivi centralis Estoniae), Nr. 5, Tartu 1937, S. 181-188.
Literatur: von Bunge: Geschichte des Gerichtswesens; O. Vares: The Archives of the Viljandi and Pärnu County Courts (wie vor).
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ