Bischof Berthold [von Sternberg], Domdekan Albert [von Thalheim], Domscholaster Rudolf von Hürnheim und der Archidiakon der Würzburger Kirche Magister Gregor erlassen als Schiedsrichter in der Streitsache zwischen Komtur und Brüdern der Deutschordenskommende in Münnerstadt auf der einen Seite und Provinzial und Konvent des Augustinerklosters dort auf der anderen Seite im Auftrag des Deutschmeisters ("per Allamaniam preceptor") Konrad von Feuchtwangen ("Wichtivange") und des Provinzials des Augustinerordens in Franken Bruder Walter einen Schiedsspruch. Dieser regelt die gegenseitigen seelsorgerlichen Rechte und Pflichten in Münnerstadt und bedroht Zuwiderhandelnde mit Exkommunikation und Interdikt sowie, im Falle der Augustiner, mit dem Entzug der Predigt- und Beichterlaubnis in der Diözese Würzburg. Datum et actum 1284 nonis marcii in maiori ecclesia Herbipolensi. Aussteller: Bischof, Domdekan, Domscholaster und der Archidiakon Magister Gregor. Empfänger: Deutschordenskommende Münnerstadt und Augustinerkloster Münnerstadt
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Bischof Berthold [von Sternberg], Domdekan Albert [von Thalheim], Domscholaster Rudolf von Hürnheim und der Archidiakon der Würzburger Kirche Magister Gregor erlassen als Schiedsrichter in der Streitsache zwischen Komtur und Brüdern der Deutschordenskommende in Münnerstadt auf der einen Seite und Provinzial und Konvent des Augustinerklosters dort auf der anderen Seite im Auftrag des Deutschmeisters ("per Allamaniam preceptor") Konrad von Feuchtwangen ("Wichtivange") und des Provinzials des Augustinerordens in Franken Bruder Walter einen Schiedsspruch. Dieser regelt die gegenseitigen seelsorgerlichen Rechte und Pflichten in Münnerstadt und bedroht Zuwiderhandelnde mit Exkommunikation und Interdikt sowie, im Falle der Augustiner, mit dem Entzug der Predigt- und Beichterlaubnis in der Diözese Würzburg. Datum et actum 1284 nonis marcii in maiori ecclesia Herbipolensi. Aussteller: Bischof, Domdekan, Domscholaster und der Archidiakon Magister Gregor. Empfänger: Deutschordenskommende Münnerstadt und Augustinerkloster Münnerstadt
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden 1340 August 5/A
Deutscher Orden, Kommende Münnerstadt Urkunden 1340 August 5
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1284 März 7, Würzburg
Urkunden
ger
Überlieferung: Insert
Unternummer: A
Typ: 1340 August 5
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Insert
Unternummer: A
Typ: 1340 August 5
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Insert
Sternberg, Berthold von, Würzburg, Bischof
Thalheim, Albert von, Würzburg, Domdekan
Hürnheim, Rudolf von, Würzburg, Domscholaster
Gregor, Würzburg, Archidiakon und Domherr
Feuchtwangen, Konrad von, Deutscher Orden, Deutschmeister
Walter, Franken, Augustinerorden, Provinzial
Würzburg, Bischof
Würzburg, Bischof, Archidiakon
Würzburg, Domstift, Dekan
Würzburg, Domstift, Scholaster
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Deutschordenskommende, Komtur
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Deutschordenskommende, Brüder
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Augustinerkloster, Prior
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Augustinerkloster, Konvent
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrei
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrer
Deutschland, Deutscher Orden, Deutschmeister
Franken, Augustinerorden, Provinzial
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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