Schenk Albrecht zu Limpurg, Domherr zu Bamberg und Straßburg, Jörg von Bibra, Domherr, und Wolfgang Spelt, Werkmeister des Domstifts Bamberg, schlichten einen Streit zwischen Schenk Gottfried zu Limpurg als Vertreter seines Sohns Philipp, Propst des Stifts Comburg (* 1515) und dem Caspar Mein, Dechant zu St. Stefan zu Bamberg wegen der Gerechtigkeit, die letzterer am päpstlichen Hof zu Rom betr. Comburg erlangt hat: 1) Caspar Mein soll Schenk Philipp vor dem päpstlichen Hofe alle seine Rechte an der Propstei Comburg abtreten; 2)Dafür überträgt ihm Schenk Philipp zu Limpurg das Kaplanat "zum Ebersberg, samt den Einkünften" von 1528 an, und 50 Gulden jährlicher Pension auf der Propstei Comburg, erstmals am 22. Februar 1529. Kosten der Bulle und des Rechtsstreits werden verteilt. 3) Die Propstei hätte dem Caspar Main von 1523-1528: 60 Gulden jährlicher Nutzung getragen die Früchte der Propstei jährlich 200 Gulden, sind noch hinterstellig, diese erhält von 1523-1528 Schenk Philipp, wofür er dem Caspar Main, 5 x 60= 300 Gulden zu Bamberg entrichten soll, sofern er über 300 Gulden der hinterstelligen Früchte erlangen kann. 4) Caspar Main soll den Schenk Philipp zu Limpurg bei etwaigen Klagen gegen ihn zu Rom unterstützen.