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Großer Staatspreis 1931
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Preußische Akademie der Künste >> 10. Kunstpreise >> 10.1. Bereich Bildende Kunst >> 10.1.1. Großer Staatspreis
1931 - 1932
Enthält: Ausschreibung des Großen Staatspreises für Bildhauer und Architekten 1931 (Bl. 267-269). Listen der Bewerber (Bl. 29-40, 138-147). Bekanntgabe der Vergabe von Prämien an die Architekten Ernst Krüger, Otto Risse und Rosswyn Rossius (Bl. 26) sowie an die Bildhauer Erich Geiseler, Hans Mettel und Kurt Schumacher (Bl. 133), Pressenotizen (Bl. 49-52, 151, 265). Bericht an das Ministerium wegen der Nichtzulassung des Bildhauers Henning (Bl. 124). Anfragen zu den Wettbewerbsbedingungen, Schriftwechsel, teilweise auch Bewerbungsunterlagen, Lebensläufe und Verzeichnisse der eingereichten Werke von Adolf Abel (Bl. 185), Peter Baedorf (Bl. 246-249), Hans Becher (Bl. 7f., 234f.), Kurt Beckmann (Bl. 100), August Brauneck (Bl. 255f., 259f.), Hermann Diesener (Bl. 116), Hans Dinnendahl (Bl. 88f., 181, 186), Hellmut Drollinger (Bl. 183), Erich Geiseler (Bl. 153, 159-161), Anton Grauel (Bl. 162-166), Willi Henning (Bl. 86, 125f., 172f.), Bernhard Hermkes (Bl. 81), Hans Hoffmann (Bl. 109, 111), Hans-Willi Jüngst (Bl. 9f., 98, 205f.), Walter Junge (Bl. 240f.), Bernhard Kramm (Bl. 196-198, 202-204), Ernst Krüger (Bl. 60, 64-67), T.K. Kubiak (Bl. 236f., 244f.), Paul Lindner (Bl. 218-220), Rudolf Lodders (Bl. 13f., 73-75), Karl Lüdeke (Bl. 76f., 82-85), Hans Mettel (Bl. 153, 157f.), Wolfgang Niedner (Bl. 214f.), Fritz Nottelmann (Bl. 210f.), Erich Nowakowski (Bl. 191-193, 212f.), Hanns Ohligschläger (Bl. 148-150), Grete M. Peltzer (Bl. 250-252), Otto Risse (Bl. 60-63, 106, 253f.), Rose Roberts-Reiche (Bl. 275), Rosswyn Rossius (Bl. 60, 68-72), Konrad Sasse (Bl. 102), Kurt Schumacher (Bl. 153-156), Willy Schwilling (Bl. 103-105), Hanns Siewert (Bl. 94f.), Ingrid Starke (Bl. 184), Ernst Stichtenoth (Bl. 11f., 97, 99), Karl Süßmann (Bl. 92f.), Christian Theunert (Bl. 221f.), Karl Vaillant (Bl. 208f.), Max Verch (Bl. 162, 167-171), Fritz Wachsmuth (Bl. 242f.), Adolf Wamper (Bl. 78-80), Rudolf Wedler (Bl. 90f., 238f.), Willi Wolschina (Bl. 96), K. Wüstermann (Bl. 199-201, 216f.). Konflikt zwischen Hermann Henselmann und Rosswyn Rossius um das Urheberrecht am Entwurf für das Theater in Charkow (Bl. 46f.); Stellungnahmen von Rossius (Bl. 16f.) und Henselmann (Bl. 43); Einladung an Rossius und Henselmann zu einer Kommissionssitzung der Akademie (Bl. 41f.); Entscheidung der Akademie im Konflikt Henselmann/Rossius (Bl. 15). Schriftwechsel mit anderen Kunstinstituten (Bl. 189-193, 201, 207, 232, 272). Veranstaltung des Wettbewerbs in den Räumen der Vereinigten Staatsschulen (Bl. 227-234). Anfragen des Studentenwerks Berlin nach den Adressen der drei prämierten Bildhauer (Bl. 132). Schriftwechsel mit dem Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Juli 1931, über die Informationspolitik der Akademie (Bl. 261). Enth. u.a.: Zeitungsausschnitte zur Prämienvergabe an die Architekten (Bl. 3-6, 48) und Bildhauer (Bl. 118-121, 127-131). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Abteilung für die bildenden Künste: 16. Dez. 1931 (Bl. 134-137 vgl. PrAdK 1225); 5. Febr. 1932 (Bl. 27f., vgl. PrAdK 1225). Protokoll der Sitzung der Staatspreiskommission für Architekten (Franck, Amersdorffer, Bräuning, Steinmetz, Seeck, Poelzig, Mendelsohn, A. Vogel, Mebes), 12. Febr. 1932: Bericht von Franck über die von Henselmann erhobenen Plagiats-Vorwürfe gegen Rossius; Ergänzungen von Amersdorffer zum Widerspruch von Rossius; getrennte Befragungen der beiden Architekten zu den erhobenen Vorwürfen; Debatte über die Berechtigung der Prämienvergabe an Rossius; erneute Befragung Henselmanns; einstimmiger Beschluß einer Stellungnahme, die große Teile des Theaterprojekts für Charkow als Henselmanns geistiges Eigentum anerkennt, die Prämienvergabe an Rossius aber aufrechterhält; Bekanntgabe der Entschließung an die beiden Architekten (Bl. 18-23).
275 Bl. Microfilm/-fiche: 1333
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - St 14 - Bd. 1
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.