Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Wissenschaftlicher Beitrag: "Jud Süß"
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 48/14 Bü 130/6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 48/14 Joseph Süß-Oppenheimer, Geheimer Finanzrat - Inquisition, Prozeß, Beweismaterial / Vermögenserfassung und -abwicklung als Konkursverfahren -
Joseph Süß-Oppenheimer, Geheimer Finanzrat - Inquisition, Prozeß, Beweismaterial / Vermögenserfassung und -abwicklung als Konkursverfahren - >> 13. Zum Bestand gehörende Unterlagen und Stücke aus dem Umfeld der beteiligten württembergischen hohen Regierungsbeamten >> 13.2 Druckschriften
April 1930
Beitrag "Jud Süß" . In:
Sammelbl. (Sammelblätter) jüd(ische) Wiss(enschaft) .
(Artikel vom April 1930 -6 Seiten (DIN A 4) 2 spaltiger Druck .- ohne Seitenzählung)
Der Beitrag ist gezeichnet mit: " S.S."
[ Ein sehr gut informierte und sorgfältig ausgearbeitete Kurzdarstellung.]
2 Abbildungen: Aus der Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde Berlin.
Textanfang (1. Abschnitt):
"Eine der merkwürdigsten Episoden der deutschen Geschichte ist jene "Umsturzbewegung" in Württemberg, die im Jahre 1737 nach dem plötzlichen Tode des Herzogs Karl Alexander ausbrach und nichts anderes bezweckte und erreichte, als daß des Herzogs Geheimer Finanzrat, Oberhof- und Kriegsfaktor, Schatullenverwalter und Münzdirektor Joseph
S ü ß O p p e n h e i m e r , kurz "Jud Süß" genannt, ein landfremder Jude, der nur wenige Jahre in Württemberg seines Amtes gewaltet hatte, die Jahrzehnte alte Mißwirtschaft und Tyrannei der Regierenden mit dem Tode büßen mußte." [ ... ]
Es folgen biographische detaillierte Angaben , ebenso am Schluss des Beitrags eine Darstellung der propagandistischen 'Verwertung' des 'Ereignisses' im ersten Jahr unmittelbar nach der Hinrichtung.
Die spätere literarische und teilweise auch dramaturgische Umsetzung des Ereignisses schließt den 1930 veröffentlichten Beitrag ab.
Literaturangaben bis 1926.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.