Meyer-Jungclaussen, Hinrich (Bestand)
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BArch N 2520
call number: N 2520
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> M
1910-1981
Geschichte des Bestandsbildners: geb. 22. Sept. 1888 in Delmenhorst bei Bremen, gest. 19. März 1970 in Bad Berka, freiberuflicher Gartengestalter und Landschaftsberater
geb. als Hinrich Meyer, Gärtnerlehre in Bremen, 1904-1907 als Kadett, Leichtmatrose und Matrose auf Kauffahrtei-Segelschiffen zur See gefahren, 1907-1909 Gärtnerlehre in Bremen, 1909-1910, Tätigkeit in einer Baumschule in Elmshorn, 1910-1912 Studium der Gartengestaltung (Gartentechnik und Gartenkunst) bei Willy Lange an der Königlichen Gärtnerlehranstalt zu Dahlem, 1912-1913 Gartentechniker bei Gartenarchitekt Paul Smend, Osnabrück, 1913 Leiter einer Parkanlage, Gartentechniker auf Rittergut von Puttkamer-Lossin/Kreis Stolp in Pommern, 1913 erster großer Auftrag als Gartenarchitekt in Vertretung für Prof. Lange in Wassenaar bei Den Haag, 1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg , als Kriegsfreiwilliger bei der Kaiserlichen Marine (an der Front in Flandern), Entlassung als Leutnant d. R., Heirat mit Elisabeth Jungclaussen, gemeinsamer Familienname Meyer-Jungclaussen, ab 1918 Tätigkeit als freiberuflicher Gartengestalter und Landschaftsberater, 1930 Mitbegründer der Fürst-Pückler-Gesellschaft, Muskau, 1932 Übersiedlung nach Bad Berka/Thüringen, hielt Lehrgänge für Landschaftsgestaltung ab, zahlreiche Lichtbildvorträge und Publikationen in Fachzeitschriften, 1933 NSDAP, 1933-1941 Landschaftsanwalt im Reichsautobahnbau, Landschaftsberater des Reichsarbeitsdienstes, der Reichswasserstraßenverwaltung, Landschaftsberatung auf über 100 ostpreußischen Gütern, 1941-1943 Landschaftsanwalt der Reichswasserstraßenverwaltung für die Saale-Talsperren AG (Weimar) und für die Weser-Main-Wasserstraßendirektion von Münden bis einschließlich des Bezirkes des Wasserstraßen-Vorarbeitenamts Eisenach, 1941-1944 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, nach dem Krieg in der DDR v. a. Gestaltung von Talsperren, Parks und Friedhöfen, um 1960 zunehmende Behinderung bei der Berufsausübung durch eine ernste Augenerkrankung
27. Jan. 2012
Bearbeitungshinweis: Findbuch
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte: Nachlass-Übereignungsvertrag Okt. 2009, Übernahme Juni 1986 in das Akademie-Archiv der Bauakademie der DDR, Berlin, nach Auflösung der Bauakademie und des Akademie-Archivs Nov. 1992 Übernahme zusammen mit den Akten der Bauakademie in das Bundesarchiv, Jan. 2004 Separierung des Nachlasses Hinrich Meyer-Jungclaussen, Dez. 2005 Bestandsbildung N 2520, Juni 2007 Bestandsbildung N 2520 Plan, Febr. 2008 Bestandsbildung N 2520 BILD
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält v.a.:
Landschaftsgutachten, Publikationen in Fachzeitschriften, Lichtbildvorträge, Lehrgänge über Landschaftsberatungen, Fürst-Pückler-Gesellschaft
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Zitierweise: BArch N 2520/...
geb. als Hinrich Meyer, Gärtnerlehre in Bremen, 1904-1907 als Kadett, Leichtmatrose und Matrose auf Kauffahrtei-Segelschiffen zur See gefahren, 1907-1909 Gärtnerlehre in Bremen, 1909-1910, Tätigkeit in einer Baumschule in Elmshorn, 1910-1912 Studium der Gartengestaltung (Gartentechnik und Gartenkunst) bei Willy Lange an der Königlichen Gärtnerlehranstalt zu Dahlem, 1912-1913 Gartentechniker bei Gartenarchitekt Paul Smend, Osnabrück, 1913 Leiter einer Parkanlage, Gartentechniker auf Rittergut von Puttkamer-Lossin/Kreis Stolp in Pommern, 1913 erster großer Auftrag als Gartenarchitekt in Vertretung für Prof. Lange in Wassenaar bei Den Haag, 1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg , als Kriegsfreiwilliger bei der Kaiserlichen Marine (an der Front in Flandern), Entlassung als Leutnant d. R., Heirat mit Elisabeth Jungclaussen, gemeinsamer Familienname Meyer-Jungclaussen, ab 1918 Tätigkeit als freiberuflicher Gartengestalter und Landschaftsberater, 1930 Mitbegründer der Fürst-Pückler-Gesellschaft, Muskau, 1932 Übersiedlung nach Bad Berka/Thüringen, hielt Lehrgänge für Landschaftsgestaltung ab, zahlreiche Lichtbildvorträge und Publikationen in Fachzeitschriften, 1933 NSDAP, 1933-1941 Landschaftsanwalt im Reichsautobahnbau, Landschaftsberater des Reichsarbeitsdienstes, der Reichswasserstraßenverwaltung, Landschaftsberatung auf über 100 ostpreußischen Gütern, 1941-1943 Landschaftsanwalt der Reichswasserstraßenverwaltung für die Saale-Talsperren AG (Weimar) und für die Weser-Main-Wasserstraßendirektion von Münden bis einschließlich des Bezirkes des Wasserstraßen-Vorarbeitenamts Eisenach, 1941-1944 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, nach dem Krieg in der DDR v. a. Gestaltung von Talsperren, Parks und Friedhöfen, um 1960 zunehmende Behinderung bei der Berufsausübung durch eine ernste Augenerkrankung
27. Jan. 2012
Bearbeitungshinweis: Findbuch
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte: Nachlass-Übereignungsvertrag Okt. 2009, Übernahme Juni 1986 in das Akademie-Archiv der Bauakademie der DDR, Berlin, nach Auflösung der Bauakademie und des Akademie-Archivs Nov. 1992 Übernahme zusammen mit den Akten der Bauakademie in das Bundesarchiv, Jan. 2004 Separierung des Nachlasses Hinrich Meyer-Jungclaussen, Dez. 2005 Bestandsbildung N 2520, Juni 2007 Bestandsbildung N 2520 Plan, Febr. 2008 Bestandsbildung N 2520 BILD
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält v.a.:
Landschaftsgutachten, Publikationen in Fachzeitschriften, Lichtbildvorträge, Lehrgänge über Landschaftsberatungen, Fürst-Pückler-Gesellschaft
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Zitierweise: BArch N 2520/...
Meyer-Jungclaussen, Hinrich, 1888-1970
66 Aufbewahrungseinheiten; 2,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: N 2520 BILD Meyer-Jungclaussen, Hinrich, Bildbestand
N 2520 PLAN Meyer-Jungclaussen, Hinrich, Planbestand
N 2520 PLAN Meyer-Jungclaussen, Hinrich, Planbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ