Rorich von Imhausen ('Ymmehusen') und seine Frau Liese verkaufen aus besonderer Notdurft dem St. Lubentiusstift zu Dietkirchen für eine Geldsumme, die es ihnen bezahlt hat, die Güter, die ihnen von ihren Eltern und Vorfahren angestorben sind, und alle Gerechtigkeit, die sie daran gewinnen können: an Äckern, Gärten, Wiesen, Haus, Hof, Hofstätte, Scheuer, Holz und Feld in und um Eisenbach, die jetzt von ihnen und dem Stift Eberharts Henne innehat und auf denen das Stift von den Vorfahren der Aussteller und ihnen selbst laut Urkunden Gülten gekauft hat. Sie haben dem Stift diese Güter mit Halm und Mund, wie zu Eisenbach im Gericht rechtsüblich, aufgetragen vor Bechtolff Schade, Schultheiß, Henne Bechtolff, Henne Alhevm, 'Clais' Conrad, junge Henne, Christian Schuman und Rusen Henne, alle Schöffen daselbst, und geloben, Jahr und Tag gute Währschaft zu tun. Wiederkaufsurkunden, die hierüber etwa gefunden werden, sollen ungültig sein. - Es siegeln der Aussteller, Johann Frei von Dehrn und, da Schultheiß und Schöffen zu Eisenbach zur Zeit kein Siegel des Gerichts besitzen, Herr Peter, Pfarrer daselbst.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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