Großherzog Ludewig von Hessen, Herzog in Westfalen etc., bekundet, dass er nach dem Tod des k. k. Generalfeldzeugmeisters Sigmund von Gemmingen Franz Karl von Gemmingen zu Lehrensteinsfeld als nunmehrigen Familienältesten für diesen selbst und als Lehnsträger für dessen übrige Lehnsagnaten, nämlich Ernst, Otto Heinrich, Sigmund und Ludwig Friedrich Christoph, Karl Friedrich Reinhard, Friedrich Karl Gustav Casimir und Ludwig Eberhard, alle von Gemmingen, mit der Hälfte des halben Zehnten zu Wolfskehlen belehnt hat, nachdem dieses früher von Kaiser und Reich rührende Lehen durch die Bestimmungen der Rheinischen Bundesakte an Hessen übergegangen ist. Franz Karl von Gemmingen hat den Lehnseid durch seinen Bevollmächtigten, den hessischen Hofrat und Hofgerichts-Advokaten Wilhelm Ludwig Hoffmann, geleistet.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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