Landratsämter bis zur hessischen Gebietsreform: Landratsamt Kassel (Bestand)
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180 Kassel
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Allgemeine Innere Verwaltung >> Landratsämter >> Landratsämter bis zur hessischen Gebietsreform
1821-1972
Enthält: siehe Details der Bestandsserie 180 'Landratsämter bis zur hessischen Gebietsreform'
Bestandsgeschichte: Die verzeichneten Akten reichen bis ca. 1930. Infolge der Zerstörung des Kreishauses durch den Bombenangriff im Jahr 1943 wurde die gesamte laufende Registratur des Landratsamtes vernichtet. Dadurch ging die Masse der landrätlichen Akten nach 1900, der Akten des Kreisausschusses sowie des Versicherungsamtes, aber auch dort verbliebene Teile der älteren Registraturen verloren.
Geschichte des Bestandsbildners: 30.8.1821 Kreisgründung aus der Residenzstadt Kassel und ihrer Vororte sowie den Gemeinden des neu errichteten Landgerichtsbezirks Kassel sowie Gemeinden aus den Ämtern Grebenstein und Großalmerode
30.7.1832 Eingliederung von Wahnhausen (ehemals hannoversches Amt Münden) und der hannoverschen Hälfte von Nieste in den Kreis
29.8.1866 Eingliederung von Wilhelmshausen (ehemals Kreis Hofgeismar)
22.2.1867 Teilung in einen Stadtkreis und einen Landkreis Kassel; landrätliche Verwaltung des Stadtkreises durch die neu geschaffene Polizeidirektion Kassel
1.4.1896 Abtretung der Gemeinde Großenhof an den Kreis Wolfhagen
1896-1928 vorübergehende Eingliederung des Gutes Ropperode (vorher und anschließend Kreis Wolfhagen)
1899 Eingemeindung von Wehlheiden in den Stadtkreis Kassel
1906 Eingemeindung von Bettenhausen, Wahlershausen, Kirchditmold und Rothenditmold in den Stadtkreis Kassel
1926/28 Eingemeindung der Gutsbezirke Fasanenhof, Wilhelmshöhe, Oberförsterei Kirchditmold und Kragenhof in den Stadtkreis Kassel
1.4.1936 Eingemeindung von Harleshausen, Wolfsanger, Waldau, Niederzwehren und Oberzwehren und Nordshausen in den Stadtkreis Kassel
1.12.1970 Zuwachs durch die Gemeinde Wickenrode (ehemals Kreis Witzenhausen)
1.8.1972 Zusammenlegung des Kreise Hofgeismar, Wolfhagen und Kassel zum neuen Landkreis Kassel
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: Veröffentl. Findbuch von Dr. E. Franz, 1964 (für die Akten 1821-1930, retrokonvertiert nach HADIS)
Findmittel: Bestand noch nicht vollständig verzeichnet
Referent: Herr Dr. Reinhardt, Herr Brendel
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 29.8.2014
Bestandsgeschichte: Die verzeichneten Akten reichen bis ca. 1930. Infolge der Zerstörung des Kreishauses durch den Bombenangriff im Jahr 1943 wurde die gesamte laufende Registratur des Landratsamtes vernichtet. Dadurch ging die Masse der landrätlichen Akten nach 1900, der Akten des Kreisausschusses sowie des Versicherungsamtes, aber auch dort verbliebene Teile der älteren Registraturen verloren.
Geschichte des Bestandsbildners: 30.8.1821 Kreisgründung aus der Residenzstadt Kassel und ihrer Vororte sowie den Gemeinden des neu errichteten Landgerichtsbezirks Kassel sowie Gemeinden aus den Ämtern Grebenstein und Großalmerode
30.7.1832 Eingliederung von Wahnhausen (ehemals hannoversches Amt Münden) und der hannoverschen Hälfte von Nieste in den Kreis
29.8.1866 Eingliederung von Wilhelmshausen (ehemals Kreis Hofgeismar)
22.2.1867 Teilung in einen Stadtkreis und einen Landkreis Kassel; landrätliche Verwaltung des Stadtkreises durch die neu geschaffene Polizeidirektion Kassel
1.4.1896 Abtretung der Gemeinde Großenhof an den Kreis Wolfhagen
1896-1928 vorübergehende Eingliederung des Gutes Ropperode (vorher und anschließend Kreis Wolfhagen)
1899 Eingemeindung von Wehlheiden in den Stadtkreis Kassel
1906 Eingemeindung von Bettenhausen, Wahlershausen, Kirchditmold und Rothenditmold in den Stadtkreis Kassel
1926/28 Eingemeindung der Gutsbezirke Fasanenhof, Wilhelmshöhe, Oberförsterei Kirchditmold und Kragenhof in den Stadtkreis Kassel
1.4.1936 Eingemeindung von Harleshausen, Wolfsanger, Waldau, Niederzwehren und Oberzwehren und Nordshausen in den Stadtkreis Kassel
1.12.1970 Zuwachs durch die Gemeinde Wickenrode (ehemals Kreis Witzenhausen)
1.8.1972 Zusammenlegung des Kreise Hofgeismar, Wolfhagen und Kassel zum neuen Landkreis Kassel
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: Veröffentl. Findbuch von Dr. E. Franz, 1964 (für die Akten 1821-1930, retrokonvertiert nach HADIS)
Findmittel: Bestand noch nicht vollständig verzeichnet
Referent: Herr Dr. Reinhardt, Herr Brendel
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 29.8.2014
100,16 MM, davon ca. 64,00 MM unverzeichnet
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand 175 Polizeipräsidium Kassel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ