Matthäus Müller, Lehrer der päpstlichen Rechte, Propst zu St. Martin in Colmar, Offizial des Hofes zu Basel, entscheidet wegen der Quarten zu Schliengen, Mauchen, Dattingen und Steinenstadt, auf welche Konrad Münch von Münchenstein, genannt von Löwenberg, dem Peter Offenburg gegenüber Beschlag gelegt hat. Münch ist vertreten durch Jörg Beck von Schliengen. Ausf. Perg. - Sg. abgefallen
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Matthäus Müller, Lehrer der päpstlichen Rechte, Propst zu St. Martin in Colmar, Offizial des Hofes zu Basel, entscheidet wegen der Quarten zu Schliengen, Mauchen, Dattingen und Steinenstadt, auf welche Konrad Münch von Münchenstein, genannt von Löwenberg, dem Peter Offenburg gegenüber Beschlag gelegt hat. Münch ist vertreten durch Jörg Beck von Schliengen. Ausf. Perg. - Sg. abgefallen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Offenburg U 165
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Offenburg Familienarchiv von Offenburg
Familienarchiv von Offenburg >> Urkunden
1483 Febr. 20
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Müller, Matthäus, Propst zu St. Martin in Colmar
Münch von Münchenstein; Conrad
Offenburg; Peter
Dattingen, Müllheim FR
Mauchen, Schliengen LÖ
Steinenstadt, Neuenburg am Rhein FR
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:11 MESZ