Instrument des Notars Jost Wolfram von Onolzbach: Hanns Negelein von Oberasbach (bei Gunzenhausen) erhebt Berufung an das Landgericht Nürnberg gegen ein Urteil des Gerichts zu Gnotzheim in seiner Streitsache mit der Ligkelse zu Edersfelt wegen seines von dem Prawn zu Gunzenhausen gekauftes, vom Kloster Kirchheim zu Lehen gehenden Gut.- Zeugen: Bürgermeister Hans Newnkircher, Hans Frosch und Hans Meck zu Onolzbach.
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Instrument des Notars Jost Wolfram von Onolzbach: Hanns Negelein von Oberasbach (bei Gunzenhausen) erhebt Berufung an das Landgericht Nürnberg gegen ein Urteil des Gerichts zu Gnotzheim in seiner Streitsache mit der Ligkelse zu Edersfelt wegen seines von dem Prawn zu Gunzenhausen gekauftes, vom Kloster Kirchheim zu Lehen gehenden Gut.- Zeugen: Bürgermeister Hans Newnkircher, Hans Frosch und Hans Meck zu Onolzbach.
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden 190
Tit I Nr. 182
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden >> A. Landgerichts-Briefe und Schriften >> Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw.
1457 Dezember 21
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notarssignet
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ansbach
Vermerke: RV: Zustellungsbeurkundungen. - 1. An den Richter Dererseckel von Gnotzheim, 2. Jan. 1458 zu Pappenheim beim Bauern Vischer geschehen; Zeugen: der Bauer, sein Schwiegersohn Heinrich, Bürger zu Pappenheim, Ull Hau, Bürger zu Gunzenhausen. Dererseckel verweist zunächst auf seinen Herrn Heinrich Marschalck zu Pappenheim, nimmt aber dann die B. an. - 2. An die Ligkelse, in ihrem Hause geschehen; Zeugen: Bürgermeister Conrad Tambach und Stadtschreiber Petrus Braunbacher zu Gunzenhausen. Die Ligkelse schimpft den Neglein "böswicht" und "mörder". Notarszeichen.
Originaldatierung: Onolzbach, im Rathause.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1457
Monat: 12
Tag: 21
Äußere Beschreibung: Ausf., Pap., z. d. Not.
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ansbach
Vermerke: RV: Zustellungsbeurkundungen. - 1. An den Richter Dererseckel von Gnotzheim, 2. Jan. 1458 zu Pappenheim beim Bauern Vischer geschehen; Zeugen: der Bauer, sein Schwiegersohn Heinrich, Bürger zu Pappenheim, Ull Hau, Bürger zu Gunzenhausen. Dererseckel verweist zunächst auf seinen Herrn Heinrich Marschalck zu Pappenheim, nimmt aber dann die B. an. - 2. An die Ligkelse, in ihrem Hause geschehen; Zeugen: Bürgermeister Conrad Tambach und Stadtschreiber Petrus Braunbacher zu Gunzenhausen. Die Ligkelse schimpft den Neglein "böswicht" und "mörder". Notarszeichen.
Originaldatierung: Onolzbach, im Rathause.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1457
Monat: 12
Tag: 21
Äußere Beschreibung: Ausf., Pap., z. d. Not.
Negelein, Johann
Ligkelse
Praun
Wolfram, Jost (Notar zu Ansbach)
Neunkircher, Johann
Frosch, Johann
Meck, Johann
Derrseckel
Vischer
Heinrich
Hau, Ull
Pappenheim, Heinrich Marschall von
Tambach, Konrad (Bürgermeister zu Gunzenhausen)
Braunbacher, Peter (Stadtschreiber zu Gunzenhausen)
Oberasbach (Gde. Gunzenhausen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Gunzenhausen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Gnotzheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Edersfeld (Gde. Gunzenhausen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Kirchheim
Pappenheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Ansbach, Notar
Ansbach, Rathaus
Ansbach, Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
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- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden (Bestand)
- A. Landgerichts-Briefe und Schriften (Gliederung)
- Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw. (Gliederung)