Senator für Inneres, Karten und Pläne (Bestand)
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4.13/7
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4. Staatliche Stellen und Eigenbetriebe des Landes und der Stadtgemeinde Bremen >> 4.1. Zentrale Angelegenheiten und Inneres >> 4.1.2. Inneres
1940 - 1997
Enthält: Luftschutzbauten - Bunker - Stollenanlagen
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist für die Aufnahme von Großformaten aus dem Bereich des Senators für Inneres eingerichtet worden.
Im Sommer 2013 wurden vom Senator für Inneres Bauzeichnungen über Luftschutzbunker angeboten, da die Mehrzahl der Schutzbauwerke inzwischen nicht mehr für Zwecke des Zivilschutzes genutzt werden. Es handelte sich um einen Komplex von Bauplänen, die aus der Errichtung, dem Umbau und der Unterhaltung der Bunker stammen. Zu Gebäuden, die sich noch in öffentlicher Nutzung bzw. öffentlichem Besitz befinden, wurden bisher keine Zeichnungen abgeliefert, auch zu Anlagen in Privatbesitz fanden sich kaum Unterlagen.
Bei der Auswahl der Blätter wurde angestrebt, für jeden dokumentierten Bunker mindestens eine Zeichnung zu übernehmen. Bei wichtigen Bauwerke wurden Lageplan, Grundrisse, Schnitte und ggf. auch Zeichnungen zu Details übernommen, z.B. für die Funktionsräume der Bunker bei den Krankenhäusern. In einigen Fällen fanden sich besonders sorgfältig angelegete Zeichnungsblätter mit Fassadendekorationen oder zeittypischen Staffagefiguren.
Ein großer Teil der Zeichnungen entstammt der Bauzeit der Bunker, sie waren beim Luftschutzbauamt ab 1940 erstellt worden. Auch der Rückbau einiger Bunker in der Nachkriegszeit ist dokumentiert, ebenso die Herrichtung der vorhandenen Gebäude für die veränderten Anforderungen des Zivilschutzes in den 1970er Jahren. Aus dieser Zeit sind auch einige Blätter vorhanden, die über die technische Ausstattung - Lüftung, Wasser- und Abwasserbearbeitung - und die geplante Belegung der Schutzbauwerke Auskunft geben. Außerdem fanden sich Blätter, die andere Anlagen aus dem Zvilschutz - Rettungs- und Führungsstellen - oder Schutzbauten der Kriegszeit wie massive Deckungsgräben belegen.
Bestandsgeschichte: Im vorliegenden Verzeichnis sind die einzelnen Gebäude in alphabetischer Folge der Adressen - Stand: 2013 - angegeben, alle dokumentierten Adressenversionen sind ausgeworfen. Die Bauwerke trugen Kurzbezeichnungen aus der Verwaltung in der Kriegszeit, nach dem Übergang der Aufgaben des Zivilschutzes auf die Behörden der Bundesrepublik Deutschland wurden neue Kürzel vergeben, im Verzeichnis sind alle diese Kürzel ersichtlich.
Aus einer gesondert geführten Registratur wurden schließlich 2014 Zeichnungen über die Stollenanlagen für Luftschutzzwecke in den Geesthängen in Bremen-Nord abgegeben. Auch für diesen Komplex wurde versucht, jede einzelne Anlage zu dokumentieren. Auch wenn die Zeichnungen sich lediglich auf Bohrungen zum Nachweis des vermuteten Stollenverlaufs beziehen - es wurden alle vorhandenen Lagepläne bei der Übernahme berücksichtigt. Daneben fanden sich einzelne Zeichnungen über die technische Ausführung oder verschiedene Details der Anlagen.
Hingewiesen sei auch auf einzelne Blätter im Bestand 5,11 Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die dort bei der Übernahme der Verwaltung der bundeseigenen Gebäude und Liegenschaften angefallen sind.
Die Numerierung der Blätter folgt der Ordnung, die sich aus der Ablage der Blätter in Mappen jeweils passender Größe ergibt.
Auch weitere Einzelstücke können dem Bestand hinzugefügt werden.
Bremen, September 2014
Bettina Schleier
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist für die Aufnahme von Großformaten aus dem Bereich des Senators für Inneres eingerichtet worden.
Im Sommer 2013 wurden vom Senator für Inneres Bauzeichnungen über Luftschutzbunker angeboten, da die Mehrzahl der Schutzbauwerke inzwischen nicht mehr für Zwecke des Zivilschutzes genutzt werden. Es handelte sich um einen Komplex von Bauplänen, die aus der Errichtung, dem Umbau und der Unterhaltung der Bunker stammen. Zu Gebäuden, die sich noch in öffentlicher Nutzung bzw. öffentlichem Besitz befinden, wurden bisher keine Zeichnungen abgeliefert, auch zu Anlagen in Privatbesitz fanden sich kaum Unterlagen.
Bei der Auswahl der Blätter wurde angestrebt, für jeden dokumentierten Bunker mindestens eine Zeichnung zu übernehmen. Bei wichtigen Bauwerke wurden Lageplan, Grundrisse, Schnitte und ggf. auch Zeichnungen zu Details übernommen, z.B. für die Funktionsräume der Bunker bei den Krankenhäusern. In einigen Fällen fanden sich besonders sorgfältig angelegete Zeichnungsblätter mit Fassadendekorationen oder zeittypischen Staffagefiguren.
Ein großer Teil der Zeichnungen entstammt der Bauzeit der Bunker, sie waren beim Luftschutzbauamt ab 1940 erstellt worden. Auch der Rückbau einiger Bunker in der Nachkriegszeit ist dokumentiert, ebenso die Herrichtung der vorhandenen Gebäude für die veränderten Anforderungen des Zivilschutzes in den 1970er Jahren. Aus dieser Zeit sind auch einige Blätter vorhanden, die über die technische Ausstattung - Lüftung, Wasser- und Abwasserbearbeitung - und die geplante Belegung der Schutzbauwerke Auskunft geben. Außerdem fanden sich Blätter, die andere Anlagen aus dem Zvilschutz - Rettungs- und Führungsstellen - oder Schutzbauten der Kriegszeit wie massive Deckungsgräben belegen.
Bestandsgeschichte: Im vorliegenden Verzeichnis sind die einzelnen Gebäude in alphabetischer Folge der Adressen - Stand: 2013 - angegeben, alle dokumentierten Adressenversionen sind ausgeworfen. Die Bauwerke trugen Kurzbezeichnungen aus der Verwaltung in der Kriegszeit, nach dem Übergang der Aufgaben des Zivilschutzes auf die Behörden der Bundesrepublik Deutschland wurden neue Kürzel vergeben, im Verzeichnis sind alle diese Kürzel ersichtlich.
Aus einer gesondert geführten Registratur wurden schließlich 2014 Zeichnungen über die Stollenanlagen für Luftschutzzwecke in den Geesthängen in Bremen-Nord abgegeben. Auch für diesen Komplex wurde versucht, jede einzelne Anlage zu dokumentieren. Auch wenn die Zeichnungen sich lediglich auf Bohrungen zum Nachweis des vermuteten Stollenverlaufs beziehen - es wurden alle vorhandenen Lagepläne bei der Übernahme berücksichtigt. Daneben fanden sich einzelne Zeichnungen über die technische Ausführung oder verschiedene Details der Anlagen.
Hingewiesen sei auch auf einzelne Blätter im Bestand 5,11 Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die dort bei der Übernahme der Verwaltung der bundeseigenen Gebäude und Liegenschaften angefallen sind.
Die Numerierung der Blätter folgt der Ordnung, die sich aus der Ablage der Blätter in Mappen jeweils passender Größe ergibt.
Auch weitere Einzelstücke können dem Bestand hinzugefügt werden.
Bremen, September 2014
Bettina Schleier
705 Blätter
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
30.06.2025, 11:55 AM CEST