Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Prokuratoren am Reichskammergericht zu Speyer Lic. Johann Helfmann und Lic. Amandus Wolf, auch mit Dr. Oldendorp, Dr. Eisermann, Dr. Jakob Lersner und Dr. Jost Didamar. Procuratorium. Mandate. Verzeichnis übersandter Akten. Dabei ein Schreiben des Landgrafen an Statthalter und Räte in Kassel in Ausfertigung
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den Prokuratoren am Reichskammergericht zu Speyer Lic. Johann Helfmann und Lic. Amandus Wolf, auch mit Dr. Oldendorp, Dr. Eisermann, Dr. Jakob Lersner und Dr. Jost Didamar. Procuratorium. Mandate. Verzeichnis übersandter Akten. Dabei ein Schreiben des Landgrafen an Statthalter und Räte in Kassel in Ausfertigung
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.27 Ereignisse von 1552 bis zum Reichstag 1554
Oktober 1552 - Dezember 1554
Enthält: 1552 Oktober - Dezember. Unterhaltung des Kammergerichts. Vierer und Ganerben im Busecker Tal
Enthält: 1553 Januar - Mai. Wiederaufnahme der Nassauischen Sache. Prozeß gegen die v. Wallbrunn (geführt von dem Amtmann zu Lichtenberg Burkhard v. Hertingshausen). Stillstand der Reichskammergerichtsprozesse bis zum künftigen Reichstag auf Grund des Passauischen Vertrags. Anlage des Rests zu dem bewilligten Vorrat zur Erbauung der Festungen in Ungarn und zur Unterhaltung des Reichskammergerichts. Übernahme des Schutzes über Heinrich Lifferdes zu Frankfurt. Besoldung des Amandus Wolf. Beschwerde des Landgrafen über die Höhe der von ihm zu zahlenden Reichsanschläge. Erteilung eines Procuratoriums an Wolf. Prozeß gegen den Johannitermeister. Plesse. Philipp v. Dernbach. Dauernheim contra die Ganerben zu Staden. Burgmannen und Gemeinde zu Staufenberg gegen Vierer und Gemeinde im Buseckertal. Hilfeleistung für die Bischöfe von Bamberg und Würzburg vermöge des Landfriedens
Enthält: Juli. Streitsache des v. Hohenfels zu Reipoltskirchen und der Ulner v. Dieburg gegen den Landgrafen wegen Bickenbachs
Enthält: August. Anrufung des Römischen Königs, der Kurfürsten und Reichsstände wegen der im Passauischen Vertrage angeordneten Revision der Nassauischen Sache und die Verschiebung der Gravamina des Landgrafen über die während seiner Gefangenschaft anhängig gemachten Prozesse überhaupt bis zum nächsten Reichstage. Krankheit Dr. Walters. Heranziehung des aus Italien zurückkehrenden Reinhard Scheffer zu den Geschäften
Enthält: September. Kaiserliches Mandat de non offendendo in Sachen des Landgrafen wider den Markgrafen Albrecht von Brandenburg und den Herzog Erich von Braunschweig
Enthält: Oktober. Erstattung eines ausführlichen Berichts durch Dr. Jost Didamar über den gegenwärtigen Stand aller während der Gefangenschaft des Landgrafen bei dem Reichskammergericht gegen ihn vorgenommenen Prozesse und Erlaß einer ausführlichen Instruktion an die hessischen Prokuratoren (Exceptio carceris et nullitatis und Passauischer Vertrag). Verwendung des Kaisers bei dem Kammergericht zu gunsten des Landgrafen (Verhandlung wegen der hessischen Prozesse auf dem nächsten Reichstage)
Enthält: Dezember. Mandat betreffend die Acht des Markgrafen Albrecht
Enthält: 1554 Januar - Dezember. Übersendung hessischer Prozeßakten an Helfmann. Prozesse Hessens gegen die Witfrau zu Wallbrunn, Augustin Amend, den Abt zu Haina und den kaiserlichen Fiskal wegen weiland Rudolfs v. Boineburg. Göttingische Sache. Erlegung des Baugeldes. Prozeß Nierstein gegen Erbach. Kaiserlicher Fiskal gegen die Grafen von Waldeck. Inhibition gewisser Prozesse auf Grund des Passauer Vertrags und der exceptio carceris
Enthält: Dezember. Tag zu Frankfurt in der Nassauischen Sache unter Mitwirkung des Herzogs von Württemberg. Prozesse gegen den Deutschmeister Johann v. Hohenfels Herrn zu Reipoltskirchen und den Grafen Philipp von Nassau. Rückständiger Jahrsold Helfmanns
Enthält: 1553 Januar - Mai. Wiederaufnahme der Nassauischen Sache. Prozeß gegen die v. Wallbrunn (geführt von dem Amtmann zu Lichtenberg Burkhard v. Hertingshausen). Stillstand der Reichskammergerichtsprozesse bis zum künftigen Reichstag auf Grund des Passauischen Vertrags. Anlage des Rests zu dem bewilligten Vorrat zur Erbauung der Festungen in Ungarn und zur Unterhaltung des Reichskammergerichts. Übernahme des Schutzes über Heinrich Lifferdes zu Frankfurt. Besoldung des Amandus Wolf. Beschwerde des Landgrafen über die Höhe der von ihm zu zahlenden Reichsanschläge. Erteilung eines Procuratoriums an Wolf. Prozeß gegen den Johannitermeister. Plesse. Philipp v. Dernbach. Dauernheim contra die Ganerben zu Staden. Burgmannen und Gemeinde zu Staufenberg gegen Vierer und Gemeinde im Buseckertal. Hilfeleistung für die Bischöfe von Bamberg und Würzburg vermöge des Landfriedens
Enthält: Juli. Streitsache des v. Hohenfels zu Reipoltskirchen und der Ulner v. Dieburg gegen den Landgrafen wegen Bickenbachs
Enthält: August. Anrufung des Römischen Königs, der Kurfürsten und Reichsstände wegen der im Passauischen Vertrage angeordneten Revision der Nassauischen Sache und die Verschiebung der Gravamina des Landgrafen über die während seiner Gefangenschaft anhängig gemachten Prozesse überhaupt bis zum nächsten Reichstage. Krankheit Dr. Walters. Heranziehung des aus Italien zurückkehrenden Reinhard Scheffer zu den Geschäften
Enthält: September. Kaiserliches Mandat de non offendendo in Sachen des Landgrafen wider den Markgrafen Albrecht von Brandenburg und den Herzog Erich von Braunschweig
Enthält: Oktober. Erstattung eines ausführlichen Berichts durch Dr. Jost Didamar über den gegenwärtigen Stand aller während der Gefangenschaft des Landgrafen bei dem Reichskammergericht gegen ihn vorgenommenen Prozesse und Erlaß einer ausführlichen Instruktion an die hessischen Prokuratoren (Exceptio carceris et nullitatis und Passauischer Vertrag). Verwendung des Kaisers bei dem Kammergericht zu gunsten des Landgrafen (Verhandlung wegen der hessischen Prozesse auf dem nächsten Reichstage)
Enthält: Dezember. Mandat betreffend die Acht des Markgrafen Albrecht
Enthält: 1554 Januar - Dezember. Übersendung hessischer Prozeßakten an Helfmann. Prozesse Hessens gegen die Witfrau zu Wallbrunn, Augustin Amend, den Abt zu Haina und den kaiserlichen Fiskal wegen weiland Rudolfs v. Boineburg. Göttingische Sache. Erlegung des Baugeldes. Prozeß Nierstein gegen Erbach. Kaiserlicher Fiskal gegen die Grafen von Waldeck. Inhibition gewisser Prozesse auf Grund des Passauer Vertrags und der exceptio carceris
Enthält: Dezember. Tag zu Frankfurt in der Nassauischen Sache unter Mitwirkung des Herzogs von Württemberg. Prozesse gegen den Deutschmeister Johann v. Hohenfels Herrn zu Reipoltskirchen und den Grafen Philipp von Nassau. Rückständiger Jahrsold Helfmanns
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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