Adam von Törring, Statthalter und Hofrichter, Konrad von Zillenhart, Pfleger zu Lauging (1), beide Ritter, Doktor Johannes Fabri, Pfarrer zu St. Peter in Neuburg, Meister Wolfgang Aigner, Vikar zu Unsere Liebe Frau in Neuburg, Ulrich von Albrechsdorff der Ältere, Nikolaus von Zedwitz, Sigmund von Fraunberg, Pfleger zu Reichartzhofen (2), Otto von Helldert, Pfleger und Landvogt zu Grayspach (3), Ulrich Tenngler, Landvogt zu Höchstetten (4), Georg Gruber, Ulrich Porsch, Jägermeister, und Georg Has, Kastner zu Neuburg entscheiden in dem vorliegenden Spruchbrief in dem Streit zwischen Margarethe von Bayern, Äbtissin von Kloster Neuburg, und Georg Grillinger, Bürger zu Inngolstat (5), um die Gült aus einem Hof zu Vnnderstal (6). Die Gült hatte genannter Grillinger mit Einverständnis der vorigen Äbtissin, Anna Gurrin, um vierzig rheinische Gulden von Peter Viertaler gekauft, nach dem Wegzug des genannten Peter Viertaler aber, wird die Gült ihm jetzt vom Kloster nicht mehr zugestanden. Durch eine einmalige Zahlung von zweiunddreißig rheinischen Gulden von Seiten des Klosters an Georg Grillinger wird der Streit geschlichtet; vgl. auch die Urkunde von 1510 X 5. S: Adam von Törring, Ritter, Hofrichter und Statthalter
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Adam von Törring, Statthalter und Hofrichter, Konrad von Zillenhart, Pfleger zu Lauging (1), beide Ritter, Doktor Johannes Fabri, Pfarrer zu St. Peter in Neuburg, Meister Wolfgang Aigner, Vikar zu Unsere Liebe Frau in Neuburg, Ulrich von Albrechsdorff der Ältere, Nikolaus von Zedwitz, Sigmund von Fraunberg, Pfleger zu Reichartzhofen (2), Otto von Helldert, Pfleger und Landvogt zu Grayspach (3), Ulrich Tenngler, Landvogt zu Höchstetten (4), Georg Gruber, Ulrich Porsch, Jägermeister, und Georg Has, Kastner zu Neuburg entscheiden in dem vorliegenden Spruchbrief in dem Streit zwischen Margarethe von Bayern, Äbtissin von Kloster Neuburg, und Georg Grillinger, Bürger zu Inngolstat (5), um die Gült aus einem Hof zu Vnnderstal (6). Die Gült hatte genannter Grillinger mit Einverständnis der vorigen Äbtissin, Anna Gurrin, um vierzig rheinische Gulden von Peter Viertaler gekauft, nach dem Wegzug des genannten Peter Viertaler aber, wird die Gült ihm jetzt vom Kloster nicht mehr zugestanden. Durch eine einmalige Zahlung von zweiunddreißig rheinischen Gulden von Seiten des Klosters an Georg Grillinger wird der Streit geschlichtet; vgl. auch die Urkunde von 1510 X 5. S: Adam von Törring, Ritter, Hofrichter und Statthalter
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden, BayHStA, Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden 352
AS: F. 25
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden
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22. März 1511
Fußnoten:
(1) Lauingen a.d.Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau)
(2) Reichertshofen (Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
(3) Graisbach (Gde. Marxheim, Lkr. Donau-Ries)
(4) Höchstädt a.d.Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau)
(5) Ingolstadt (krfr.St.)
(6) Unterstall (Gde. Bergheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
(1) Lauingen a.d.Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau)
(2) Reichertshofen (Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
(3) Graisbach (Gde. Marxheim, Lkr. Donau-Ries)
(4) Höchstädt a.d.Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau)
(5) Ingolstadt (krfr.St.)
(6) Unterstall (Gde. Bergheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Neuburg a.d.Donau
Literatur: Regest: KL Neuburg 11, Nr. 426 (456-457)
Originaldatierung: ... Sambstags nach Sonntag Reminiscere
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1511
Monat: 3
Tag: 22
Äußere Beschreibung: Or., dt., Pap.; Siegel aufgedrückt, fehlt
Literatur: Regest: KL Neuburg 11, Nr. 426 (456-457)
Originaldatierung: ... Sambstags nach Sonntag Reminiscere
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1511
Monat: 3
Tag: 22
Äußere Beschreibung: Or., dt., Pap.; Siegel aufgedrückt, fehlt
Törring: Adam von, Ritter, Statthalter
Gurr: Anna, Äbtissin des Klosters Neuburg
Bayern: Margarethe Herzogin von, Äbtissin des Klosters Neuburg
Zillenhart: Konrad, Pfleger zu Lauingen, Ritter
Fabri: Johannes, Doktor, Pfarrer in Neuburg a.d.Donau
Aigner: Wolfgang, Pfarrer zu Neuburg a.d.Donau
Zedwitz: Nikolaus von
Fraunberg: Sigmund von, Pfleger zu Reichertshofen
Helldert: Otto von, Pfleger und Landvogt zu Graisbach
Tenngler: Ulrich, Landvogt zu Höchstädt a.d.Donau
Porsch: Ulrich, Jägermeister
Has: Georg, Kastner zu Neuburg a.d.Donau
Grillinger: Georg, Bürger zu Ingolstadt
Viertaler: Peter, zu Unterstall
Albersdorf: Ulrich von, der Ältere
Neuburg a.d.Donau (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), Kloster: Äbtissinnen \ Margarethe von Bayern
Neuburg a.d.Donau (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), Kloster: Äbtissinnen \ Anna Gurrin
Lauingen a.d.Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau)
Reichertshofen (Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
Graisbach (Gde. Marxheim, Lkr. Donau-Ries)
Höchstädt a.d.Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau)
Ingolstadt (krfr.St.)
Unterstall (Gde. Bergheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ