Nachlass Hans Leittersdorf (1936-2012), Nievenheimer Architekt, Sammler und Heimatforscher (Bestand)
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S 082-Online
Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Archivtektonik)
1300 - 2012
Vorwort: Der Nachlass Leitterstorf umfasst 458 Verzeichnungseinheiten aus dem Besitz des Nievenheimer Architekten, Sammlers und Heimatforschers Hans Leitterstorf (1936-2012). Hans Leitterstorf war der Sohn des Nievenheimer Amtsinspektors Benedikt Leitterstorf und seiner Frau Katharina, geborene Kollenbroich. Der Nachlass wurde im Jahr 2013 nach dem Tod des Bestandsbildners dem Archiv im Rhein-Kreis Neuss von der Erbengemeinschaft als Schenkung übergeben.
Der räumliche Schwerpunkt liegt im Amt Nievenheim, das bis zur kommunalen Neugliederung von 1975 eine selbstständige Verwaltungseinheit mit den Gemeinden Nievenheim, Straberg und Gohr war und seitdem Stadtteil der Stadt Dormagen ist. Es dominieren Sammlungsstücke zur allgemeinen Historie des Ortes und Amtes Nievenheim, zur Personengeschichte sowie zur Bau- und Ausstattungsgeschichte der Pfarrkirche St. Pankratius und zur Geschichte der Nievenheim-Wallfahrt und zum Salvatorumweg. Familiengeschichtliche Materialien befinden sich ebenfalls im Nachlass, vor allem zur Familie der Mutter von Hans Leitterstorf und zu seinem Vater, dem Nievenheimer Amtsinspektor Benedikt Leitterstorf, letzteres insbesondere aus den späten 1920er bis 1950er Jahren. Landwirtschaft, Handel, Handwerk, Gewerbe, Verkehr, Ortsentwicklung, Brauchtum und das Vereinsleben in Nievenheim sind ebenfalls im Nachlass prominent vertreten. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert; einzelne Stücke zur Orts- und Kirchengeschichte und zu einzelnen Nievenheimer Personen und Familien datieren bereits aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Der Nachlass enthält in materieller Hinsicht überwiegend Presseartikel, Korrespondenz, kleine Druckschriften und Bücher, Fotografien, Fotokopien älterer Quellen und von Aufsätzen sowie hand- und maschinenschriftliche Manuskripte. Hans Leitterstorf dokumentierte nicht nur das öffentliche Geschehen in seinem Heimatort, sondern engagierte sich auch persönlich, etwa für den Erhalt und die Pflege von Baudenkmälern, was sich im Nachlass niederschlägt.
Eine umfangreiche Fotosammlung zu Nievenheim ebenfalls von Hans Leitterstorf bildet einen separaten Bestand im Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Bestand F 10) und ergänzt den Nachlass.
Die thematische Breite und der nicht geringe Umfang des Nachlasses machen seinen Wert für die orts-, vereins- und personengeschichtliche Forschung für Nievenheim aus. Der Nachlass ist damit ein weiterer Fundus für die Nievenheimer Geschichte neben der ebenfalls im Archiv befindlichen Überlieferung der Amtsverwaltung Nievenheim (Bestand DO 02) und dem Nachlass des ehemaligen Nievenheimer Amtsdirektors Johannes Sticker (Bestand S 70).
Der Nachlass Leitterstorf kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung benutzt werden, einzelne personenbezogene Unterlagen können noch der personenbezogenen Sperrfrist gemäß § 7 Abs. 1 Satz 3 ArchivG NRW unterliegen.
Um den rechtlichen Anforderungen an Onlinefindmitteln zu genügen, musste in den Verzeichnungsangaben teilweise auf die Nennung personenbezogener Daten verzichtet und stattdessen anonymisiert bzw. generalisierende Begrifflichkeiten verwendet werden. Für solche Verzeichnungseinheiten stehen im Archiv im Rhein-Kreis Neuss ausführlichere Verzeichnungsinformationen zur Verfügung.
Der räumliche Schwerpunkt liegt im Amt Nievenheim, das bis zur kommunalen Neugliederung von 1975 eine selbstständige Verwaltungseinheit mit den Gemeinden Nievenheim, Straberg und Gohr war und seitdem Stadtteil der Stadt Dormagen ist. Es dominieren Sammlungsstücke zur allgemeinen Historie des Ortes und Amtes Nievenheim, zur Personengeschichte sowie zur Bau- und Ausstattungsgeschichte der Pfarrkirche St. Pankratius und zur Geschichte der Nievenheim-Wallfahrt und zum Salvatorumweg. Familiengeschichtliche Materialien befinden sich ebenfalls im Nachlass, vor allem zur Familie der Mutter von Hans Leitterstorf und zu seinem Vater, dem Nievenheimer Amtsinspektor Benedikt Leitterstorf, letzteres insbesondere aus den späten 1920er bis 1950er Jahren. Landwirtschaft, Handel, Handwerk, Gewerbe, Verkehr, Ortsentwicklung, Brauchtum und das Vereinsleben in Nievenheim sind ebenfalls im Nachlass prominent vertreten. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert; einzelne Stücke zur Orts- und Kirchengeschichte und zu einzelnen Nievenheimer Personen und Familien datieren bereits aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Der Nachlass enthält in materieller Hinsicht überwiegend Presseartikel, Korrespondenz, kleine Druckschriften und Bücher, Fotografien, Fotokopien älterer Quellen und von Aufsätzen sowie hand- und maschinenschriftliche Manuskripte. Hans Leitterstorf dokumentierte nicht nur das öffentliche Geschehen in seinem Heimatort, sondern engagierte sich auch persönlich, etwa für den Erhalt und die Pflege von Baudenkmälern, was sich im Nachlass niederschlägt.
Eine umfangreiche Fotosammlung zu Nievenheim ebenfalls von Hans Leitterstorf bildet einen separaten Bestand im Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Bestand F 10) und ergänzt den Nachlass.
Die thematische Breite und der nicht geringe Umfang des Nachlasses machen seinen Wert für die orts-, vereins- und personengeschichtliche Forschung für Nievenheim aus. Der Nachlass ist damit ein weiterer Fundus für die Nievenheimer Geschichte neben der ebenfalls im Archiv befindlichen Überlieferung der Amtsverwaltung Nievenheim (Bestand DO 02) und dem Nachlass des ehemaligen Nievenheimer Amtsdirektors Johannes Sticker (Bestand S 70).
Der Nachlass Leitterstorf kann gemäß der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung benutzt werden, einzelne personenbezogene Unterlagen können noch der personenbezogenen Sperrfrist gemäß § 7 Abs. 1 Satz 3 ArchivG NRW unterliegen.
Um den rechtlichen Anforderungen an Onlinefindmitteln zu genügen, musste in den Verzeichnungsangaben teilweise auf die Nennung personenbezogener Daten verzichtet und stattdessen anonymisiert bzw. generalisierende Begrifflichkeiten verwendet werden. Für solche Verzeichnungseinheiten stehen im Archiv im Rhein-Kreis Neuss ausführlichere Verzeichnungsinformationen zur Verfügung.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET