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Dorf und Fronhof zu Wesseling
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Enthaeltvermerke: Enthält: Nachrichten über den Ankauf des Dorfs Wesseling durch das Kapitel von St. Cassius von dem Stift Saint Germain in Montfaucon und über die Gerechtsame des Kapitels daselbst, mit Abschriften (1770) der Kaufurkunden von 1459 Juni 1/25 [s. Bonn, St. Cassius, Urkunden Nr. 432-433], des Weistums des Wesselinger Hofgerichts von 1478-1488 für das Kapitel als Grundherrn sowie der Bestätigung der Rechte der Freiheit Wesseling durch Herzog Philipp Wilhelm von Jülich-Berg von 1666 November 19 (fol. 2-17); Vergleich zwischen dem Kapitel von St. Cassius und der kurfürstlichen Hofkammer zu Düsseldorf über die Rheinfischerei zu Wesseling, 1787 (fol. 18-20); Verpachtung der Rheinfischerei durch das Kapitel an die Gemeinde Wesseling, 1575 (Abschrift 1770), und an Johann Nettesheim, 1787-1794 (fol. 21-25); Pachtverträge (Pachtbriefe und Reverse, Ausfertigungen und Abschriften) des Kapitels über den Fronhof zu Wesseling mit Eheleuten Johann Kirchard und Veronica Schumachers, 1664 (fol. 27-30), 1699 (fol. 31-35), Eheleuten Paul Contzen und Veronica Kirchartz, 1713 (fol. 36-42), Eheleuten Christian Frings und Anna Brewers, 1729 (fol. 43-44), 1751 (fol. 45-52), 1754/66 (fol. 53-63), Eheleuten Jakob Frings und Catharina Pilgrams, 1782 (fol. 64-67; mit Kündigung durch die Pächter 1786, fol. 68 f.), Eheleuten Jakob Kraus und Agnes Frings, 1787/93 (fol. 70-73); Deskriptionen der Ländereien des Hofs Wesseling, 1629, 1747 (fol. 74-77); Verzeichnis der Wesselinger Grundzinse an Korn, Pfenniggeld und Hühnern, mit alphabetischem Index der Zinspflichtigen, 1695 (fol. 79-96); Hebezettel der Korngrundzinse für 1788 (fol. 97-100); Hebezettel der Hafergrundzinse für 1787 (fol. 101 f.)
Diverse Registraturbildner
103 Blatt
Sachakte
Papier, geheftet, Umschlag Karton, fol. 1-103, Folio - Altsignatur / Alter Titel: Cassiusstift zu Bonn. R. No. 42. Litt. A. Wesselingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.