Mainz, 1576.04.29. Konrad Rodenberger, Kaspar und Heinrich Schwalbach (beide Brüder), Heinz Schwalbach und Wendling Helle, alle wohnhaft zu Algesheim, bestehen mit Peter Jungeiden d.A. als Hofmann und Schaffner des Klosters St. Klara zu Mainz zu Erbe 1/2 Morgen Wiese in der Michelskauten gelegen (Angrenzer: Cosman Rodenberger, Hans Ingelheim), gibt 5 Viertel Weißwein ("laüter weins"). Der Bestand läuft, solange Peter Jungeiden Hofmann ist. Von dieser Urkunde werden zwei Originale in gleicher Handschrift als Spaltzettel hergestellt, deren eines Caspar Schwalbach erhält. "Der geben vnd beschehen ist vff sondag [...] Quasimodogeniti anno 1576".
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Mainz, 1576.04.29. Konrad Rodenberger, Kaspar und Heinrich Schwalbach (beide Brüder), Heinz Schwalbach und Wendling Helle, alle wohnhaft zu Algesheim, bestehen mit Peter Jungeiden d.A. als Hofmann und Schaffner des Klosters St. Klara zu Mainz zu Erbe 1/2 Morgen Wiese in der Michelskauten gelegen (Angrenzer: Cosman Rodenberger, Hans Ingelheim), gibt 5 Viertel Weißwein ("laüter weins"). Der Bestand läuft, solange Peter Jungeiden Hofmann ist. Von dieser Urkunde werden zwei Originale in gleicher Handschrift als Spaltzettel hergestellt, deren eines Caspar Schwalbach erhält. "Der geben vnd beschehen ist vff sondag [...] Quasimodogeniti anno 1576".
U / 1576 April 29
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (mit Fotos)
29.04.1576
Reichklara Mainz
Ausfertigung. Pap. (Spaltzettel). Nach Rückvermerk wurde dieser Brief 1584 Wilhalm Emich als Hofmann übergeben.
Urkunden
Emich, Wilhalm
Helle, Wendlingk
Ingelhaim, Hans
Jungeiden, Peter
Rodenberger, Conradt
Rodenberger, Cosman
Schwalbach, Caspar
Schwalbach, Hanrich
Schwalbach, Heintz
Gau-Algesheim
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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