Politik durch Kultur? Theodor Heuss und sein Bild von der Demokratie
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033235/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
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6. Dezember 2003
"Sein Leben galt der Vermenschlichung, Humanisierung des Politischen, des Staates. Sein Vermächtnis ist die lebendige Demokratie, nicht als Institution, sondern als Lebensform". Das schrieb der Historiker Karl Dietrich Bracher über Theodor Heuss, den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Heuss selbst beschrieb seine politische Haltung 1951 so: "Mit Politik kann man keine Kultur machen - vielleicht kann man mit Kultur Politik machen". Theodor Heuss gewann mit seinem stilsicheren Auftreten der jungen deutschen Demokratie Sympathien im Ausland und schuf im Inland neues Selbstvertrauen. Zum 40. Todestag von Theodor Heuss stellt sich heute im Zeichen politischer Effekthascherei die Frage nach der Ästhetik der Demokratie. Der Althistoriker Christian Meier etwa hat die Erfindung der Demokratie in der griechischen Antike auf die wohl einmalige Verbindung von "Anmut und Politik" zurückgeführt.
0:59:40; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
BRD: Bundespräsident
Demokratie
Kultur
Politik
Politiker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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