Der Kölner Erzbischof u. Paderborner Administrator Dietrich v. Moers schlichtet den Streit zw. Bernhard VII. zur Lippe u. Joirgen Spiegel vollständig (6 Klagepunkte gg. Spiegel, 9 gg. den Edelherren). U.a.: Rechtstatus des Conrait Wiimair u. Sohn (sind Eigenleute des Stifts Paderborn u. nicht des Lippers). Bernhard wirft dem Spiegel Verleumdungen bei Hzg. Friedrich d.J. von Braunschweig-Kalenberg, Ritter Bernd von Hörde (btr. Kuhdiebstahl der von Zerssen vor Neuhaus und Delbrück s.o.) vor; ebenso Verleumdungen des Spiegel über Evert van der Marcke. Ferner sollen Joirgen u. Hermann Spiegell einen Feind des Bischofs u. Straßenräuber beherbergt haben. Spiegel wirft dem Edelherren u.a. vor, dass dessen Diener den Hzg. Ernst von Braunschweig-Grubenhagen bei dessen Räubereien zu Helmern unterstützt hätten. Ferner Zehrung der gefangenen Erfurter; Gefangennahme des Weckhase, Diener des Spiegel; Angelegenheit der von Corbeck; Gut des Kneuprogge.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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