Fürstbistum Münster, Landtag (Bestand)
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B 059
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.1. Fürstbistum Münster >> 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände
1512-1808
Landtagssachen und Protokolle.
Bestandsgeschichte: Um 1300 Ausbildung der landständischen Verfassung mit den Kurien Domkapitel, Ritterschaft und Städte abgeschlossen; 1802 aufgehoben.
Form und Inhalt: Erläuterungen:
Die Landtagsakten Nr. 3 - 73 sind bei der Regierung erwachsen. Protokolle von Landtagen und Ausschüssen sind nur soweit vollständig, als dieselbe beteiligt.
Die Landtagsprotokolle Nr. 74 ff. sind beim Domkapitel entstanden. Eingestreut sind die Abschriftenbände, die der Geheime Rat bzw. die Landtagskommission anlegte und in denen Akten dieser Behörde bzw. dieser Deputation wiedergegeben sind.
Die Verfölge sind Akten, die über die Landtage in der Münsterschen Kanzlei bei Hof erwachsen sind; mit Ausnahme von Nr. 157
Bestandsgeschichte: Um 1300 Ausbildung der landständischen Verfassung mit den Kurien Domkapitel, Ritterschaft und Städte abgeschlossen; 1802 aufgehoben.
Form und Inhalt: Erläuterungen:
Die Landtagsakten Nr. 3 - 73 sind bei der Regierung erwachsen. Protokolle von Landtagen und Ausschüssen sind nur soweit vollständig, als dieselbe beteiligt.
Die Landtagsprotokolle Nr. 74 ff. sind beim Domkapitel entstanden. Eingestreut sind die Abschriftenbände, die der Geheime Rat bzw. die Landtagskommission anlegte und in denen Akten dieser Behörde bzw. dieser Deputation wiedergegeben sind.
Die Verfölge sind Akten, die über die Landtage in der Münsterschen Kanzlei bei Hof erwachsen sind; mit Ausnahme von Nr. 157
245 Amtsbücher und Akten.; 245 Amtsbücher und Akten (192 Kartons), Findbuch B 059.
Bestand
German
Ludwig Schmitz-Kallenberg, Die Landstände des Fürstbistums Münster bis zum 16. Jahrhundert, in: Westfälische Zeitschrift 92 (1936), S. [1]-88; Tim Neu, Landtage als Mittel politischer Partizipation und als symbolische Inszenierungen. Das Fürstbistum Münster als Beispiel, Magisterarbeit Universität Münster 2004; Tim Neu, Zeremonielle Verfahren. Zur Funktionalität vormoderner politisch-administrativer Prozesse am Beispiel des Landtags im Fürstbistum Münster, in: Stefan Haas (Hg.), Im Schatten der Macht. Kommunikationskulturen in Politik und Verwaltung 1600-1950, Frankfurt/Main u. a. 2008, S. 23-50; Elizabeth Harding, Landtag und Adligkeit. Ständische Repräsentationspraxis der Ritterschaften von Osnabrück, Münster und Ravensberg 1650 bis 1800 (Diss.), Münster 2011.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landtag (Bestand)