Oberamt und Landkreis Tübingen (Bestand)
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Abteilung 3
Kreisarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> B – Landratsamt Tübingen
1808-1962
Der Bestand enthält die Rechnungen, Bände und Akten des Oberamts und des Landratsamts Tübingen ab 1808. Die Rechnungsbeilagen bilden den größten Teil des Bestandes, obwohl etwa zehn Regalmeter (Kassentagebücher, Zahlungsverzeichnisse, Akten über Heizung, Reinigung und Beleuchtung der Diensträume, Kaminreinigung, Schreibbedürfnisse, Reisekosten, Tagegelder, Porto) ausgeschieden wurden.
Der Verzeichnung der Akten liegt der Plan einer reponierten Registratur zugrunde, der nur teilweise ergänzt wurde. Die Akten sind in die Hauptgruppen Landtag, Organisation der Amtskörperschaft, Verwaltung der Amtskörperschaft sowie Kassen- und Rechnungswesen gegliedert. Unter den Landtagsakten finden sich auch Autographen von Ludwig Uhland. Der Bestand wurde vom Archivar Wilhelm Böhringer 1967 geordnet und verzeichnet.
Der Verzeichnung der Akten liegt der Plan einer reponierten Registratur zugrunde, der nur teilweise ergänzt wurde. Die Akten sind in die Hauptgruppen Landtag, Organisation der Amtskörperschaft, Verwaltung der Amtskörperschaft sowie Kassen- und Rechnungswesen gegliedert. Unter den Landtagsakten finden sich auch Autographen von Ludwig Uhland. Der Bestand wurde vom Archivar Wilhelm Böhringer 1967 geordnet und verzeichnet.
358 Archivkartons
Bestand
Rechnungsbuch
Amtsbuch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 08:03 MESZ