Verwaltung des Armenvermögens
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272
H 1 Sankt Tönis Sankt Tönis
Sankt Tönis >> Sozialwesen >> Armenwesen
1833 - 1908
Enthält: Schenkung des Johann Hülbusch auf Kauerzhof in Vorst (1854; vgl. Nr. 271); Schenkung der Fam. Noesemes auf Noesemeshof in Vorst (1857); Ankauf des Hauses des Schreiners Michael Brües an der Kempener Straße neben dem Armenhaus (1862); Rentenprozess gegen die Fam. Hülbusch gen. Felder auf Felderhof in Benrad (1864); Obligation der Erben von Johann Peter Kleinen zu Gunsten von Peter Grefen (1871; betr. Haus Ressler/Schwertz, Marktstallstr.); Obligation der Ehel. Schreiner Arnold Landwehrs u. Elisabeth Louisa geb. Bouvery zu Gunsten des Schreiners Gerhard Laars (1860); Aufnahme des Adam Philippsen in das Armen- u. Krankenhaus (1877); Obligation des Kleidermachers Anton Hamacher (1857); Aufnahme des Theodor Frierix/Friedrichs/Friedricks in das Armen- u. Krankenhaus (1869); Verkauf eines Hauses am Kirchhof durch die Fa. Gebr. Croon in Mönchengladbach an Hermann Schröers (1833); Testament der Anna Catharina Spickers (1887)
Darin: Schriftwechsel bzgl. Lagerbuch der Gemeinde
Darin: Schriftwechsel bzgl. Lagerbuch der Gemeinde
Akten
Hülbusch, Johann# Nösemes (Fam.)#Brües, Michael#Hülbusch gen. Felder (Fam.)#Kleinen, Johann Peter#Grefen, Peter#Landwehrs, Arnold#Landwehrs geb. Bouvery, Elisabeth Louisa#Philippsen, Adam#Croon (Gebr.)#Schröers, Hermann#Spickers, Anna Catharina#Frierix/Friedrichs/Friedricks, Theodor
Vorst, Kauerzhof
Vorst, Noesemeshof
Benrad, Felderhof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ