Korrespondenz Der Stahlhelm BdF, der SA Reserve I (Der Stahlhelm) Standarte Hohenzollern bzw. NS Deutscher Frontkämpferbund (Stahlhelm) Kreis Hohenzollern, Sigmaringen, [Kreisleiter Frh. v. Halberg] mit Stahlhelm-Gruppierungen, staatlichen Ämtern, öffentlichen Einrichtungen und Privaten
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS Sa A 1 T 1 Nr. 3
Dep. 39 NVA 31.333, Dep. 39 NVA 31.359, Dep. 39 NVA 31.371
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS Sa A 1 T 1 Nachlass Freiherr von Hallberg (Stahlhelm, Gau Hohenzollern)
Nachlass Freiherr von Hallberg (Stahlhelm, Gau Hohenzollern) >> Korrespondenz: Stahlhelm BdF Kreisleitung Hohenzollern
1934
Enthält unter anderem: Organisatorische Angelegenheiten, z.B. Bearbeitung von Aufnahmeanträgen; Bestellung und Übersendung von Beitragsmarken, Ausweisen, Mitgliedsbüchern und Abzeichen verschiedener Art; Einzug und Weiterleitung der Bearbeitungsgebühren; Einladungen zu Führerbesprechungen; Einreichung von Führerfragebögen; Aufnahme und Prüfung von Stahlhelm-Anwärtern; Bildung neuer Ortsgruppen; Einrichtung eines Überwachungsdienstes durch den Landesführer; Ernennung Dr. Paeffgens, Sigmaringen, zum Überwachungssturmführer der SARI für Hohenzollern; Beanstandungen von Stahlhelmangehörigen durch den Chef des Überwachungsdienstes Landesverband Südwest; Liste der zum Kreis Hohenzollern gehörenden Ortsgruppen; Abschrift eines Papiers zum Staatsakt vom 28.03.1934 "Umgründung des Stahlhelm BdF in NS Frontkämpferbund (Stahlhelm)" [gez. Hindenburg, Adolf Hitler, Franz Seldte]; Aufteilung des Bezirks der ehemaligen Standarte Hohenzollern in die Kreise Sigmaringen und Rottweil; Liste der Gliederung und der vorläufigen Führer für den Kreis Hohenzollern; Ernennung eines Schulungsreferenten für den Kreis Sigmaringen; Meldung an den Landesverband, dass im Kreis Hohenzollern keine Hochschullehrer im NSDFB organisiert sind; Aufruf des Bundesführers Franz Seldte, in Treue zum Führer, zum Reichspräsidenten und zum Staate zu stehen; Bestätigung des NSDFB als Mitglied des sozialen Beirates des Reichsheimstättenamtes der NSDAP; Verzeichnis der Heimstättenämter; Sicherstellung der Schnellverbindung zu Ortsgruppen durch Fernsprecher; Meldung von Mitgliedern, die ihre Privat-Pkws zum Transport der Kameraden zu Führerbesprechungen zur Verfügung stellen; Anberaumung einer Führerbesprechung der Kreise Alb-Rottweil-Hohenzollern in Anwesenheit des Landesführers auf Burg Hohenzollern; Benachrichtigung der Staatspolizeistelle des Reg. Bez. Sigmaringen, dass Generalleutnant a.D. Waenker, Schloss Inzigkofen, die Kreisgeschäfte des Kreises Hohenzollern führt; Übersendung von Sammelbestellscheinen für die Neue Deutsche Siedlungszeitung "Pflug und Spaten" sowie Erläuterungen hierzu; geplante Schaffung einer einheitlichen proletarischen Wehrorganisation
1 Fasz.
Nachlässe
Deutsch
Hohenzollern = Burg Hohenzollern: Zimmern, Bisingen BL
Inzigkofen SIG; Schloss
Rottweil RW; Landkreis
Sigmaringen SIG; Kreis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ
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